Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über die Wirkung des reinen Hundemagensaftes auf das Hämoglobin, resp. Globin. (Zweite Mitteilung)
Person:
Salaskin, S. Katharina Kowalevsky
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17806/1/
Über die Wirkung des reinen Hundemagensaftes auf das 
Hämoglobin, resp. Globin. 
(Zweite Mitteilung). 
Von 
S. Salaskin und Katharina Kowalevsky. 
(Aus dem physiologisch-chemischen Laboratorium der medizinischen Hochschule für 
Frauen und aus der chemischen Abteilung des Instituts für experimentelle 
Medizin zu St. Petersburg). 
(Der Redaktion zugegangen am 19. Mai 1903.) 
Vorliegende Arbeit bildet eine Fortsetzung der Unter¬ 
suchungen, welche der eine von uns begonnen hat*) und welche 
das Studium der bei protrahierter Einwirkung von Magensaft 
auf Eiweiß entstehenden Endprodukte bezwecken. Isoliert und 
untersucht wurden fürs erste diejenigen Körper, welche mit 
Phosphorwolframsäure nicht ausgefällt werden können. Das 
Studium der basischen Produkte wird den Inhalt weiterer 
Mitteilungen bilden. 
Von den die Einwirkung von Magensaft auf Eiweiß be¬ 
handelnden Literaturangaben interessieren uns nur diejenigen, 
welche die Frage, wie weit die Zersetzung des Eiweißmoleküls 
unter Einwirkung des von den Verdauungsdrüsen des Magens 
produzierten Eiweißenzyms* 2) geht, betreffen. Diese Frage gehört 
nicht zu den neuen. Vor 30 Jahren haben Lubavin3) und 
Ü Siehe S. Salaskin, Diese Zeitschr., Bd. XXXII (1901), S. 592. 
2) Wir vermeiden absichtlich den Terminus «Pepsin». Nach den 
Untersuchungen von J. Pawlow und S. Paraschtschuk darf man 
weder von Pepsin noch von Labferment, sondern ausschließlich von 
der Pepsin- oder Labwirkung des von den Magendrüsen produzierten 
Enzyms reden. 
3) Lubavin, Med. ehern. Unters, v. Hoppe-Seyler, Bd. IV (1871), 
463—485.
        

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