Bauhaus-Universität Weimar

Beiträge zur tragt* der Entstehung des Indicans im Tierkörper. öBi> 
Versuch XI. 
Tag 
Körper¬ 
gewicht 
it 
Harn- 
mengt* 
«vm 
Sptz. 
, Gew. 
Iiidigu 
<(ual. quant. 
■’ ~ 
Trom- 
1’ 
mer 
Polari¬ 
sation 
Uenierkuugeii 
Juni 2. 
:itöo 
loin 
deutlich mißlungen 
: - 
♦I 
». 
88tto 
vn 
1020 
sehr stark 2(5.1 mg 
-_ 
9 
1. 
8850 
87 
1022 
deutlich 11.5 »• 
-- 
0,75 g Phlur. 
0280 
152 
1020 
stark 11.G * 
+ 
1.1»°,, r. 
0, /.) » V 
:.;.V (>. 
8100 
05 
1028 
deutlieh G.2 » 
+ 
2.2°.. r. 
0.75 g » 
7. 
2070 
100 
1087 
; 
1 l.G v 
+ 
2.8«, er. 
K. *>. 
2840 
101 
io m 
stark 11.1 i 
3. 
10. 
2810 
m 
1017 
11.0 * 
Ueide Kaninchen schaden während des Versuchs .meistens 
bedeutende Mengen Indican aus, doch waren Schwankungen 
in ziemlich weiten Grenzen vorhanden. An den Phloridzinlagen 
war eine Vermehrung nicht zu erkennen: im Versuch X bringt 
wohl der zweite Phloridzintag gegenüber dem ersten eine eiv 
liebliche Steigerung, aber die erreichte Zahl wild von Werten, 
die an normalen Tagen erhalten sind, zum Teil beträchtlich über¬ 
schritten. Sie liillt. wenn man die bedeutenden Schwankungen 
an den Normaltagen berücksichtigt, um so weniger ins Gewicht, 
als bereits am folgenden Tage trotz wiederholter Phloridzin¬ 
darreichung die Indicanmenge erheblich gesunken ist, um in 
der Nachperiode wieder sehr anzusteigen. 
Pie plötzliche Vermehrung am zweiten Tag des eigent¬ 
lichen Versuchs (X) dürfte also wohl kaum als ein positiver 
Beweis für die Wirkung des Phloridzins im Sinne Blumen thals 
aufzufassen sein. 
K Noch offenbarer ist die Wirkungslosigkeit des Phloridzins 
im letzten Versuch. Zufällig sind hier an den. Phloridzintägen 
die gering.^ten Zahlen des ganzen Versuchs erhalten worden, 
also ein ähnliches Verhalten wie für Oxalsäure im Versuch 
III und IV. 
trachten, hei welcher ich im (iegensalz zu den Angaben von IVuruseh 
(Disseft., Königsberg 1S7<> fast stets buhe huti ca n werte fand.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.