Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über die physiologische Wirkung einiger Phenanthrenderivate
Person:
Bergell, P. R. Pschorr
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17770/16/
( her die physiologische Wirkung einiger Phenanffirendcrivde. 
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zur W irkung. M Die rnzulänglichkcit der von Validen auf- 
^tellien FfHgeruri^ wurde. bereits zum Teil Von dem einen 
von uns an anderer Stelle1 2) auf rein chtmiisch-analyti.schem 
\\ ej,re nacligewieseji.3) An dieser Stelle seien nunmehr die 
Tierversuche wiedcrgogehen. auf welelie 1‘sidiorr in meiner 
Indikation nur kutz hinwies.«, und die uns gleichfalls dazu 
liihmi. sowohl der aus Mor|>higcnm erhaltenen Substanz 
(l’lienathreuehinonsullosäurei wie dem chemisch einheitlichen 
l.jvosin. an dessen morphim'ihnlicher Wirkung Vahlen in 
seiner Erwiderung lesthält. die bosagleEigcnschalt abzusprcchcti. 
Mari braucht dabet absolut nicht von der Ansieht auszugehen, 
wrlehe Vahlen aus einer Stelle der Arbeit von Vsrhofr 
hera us liest, indem er in seiner Erwiderung schreibt: Pschorr 
scheint zu glauben, dali -jede Substanz, die den liliitlärbstoll' 
in Metbämoglobin zu verwandeln imstande ist, auch narkotisch 
wirken müsse. hu vorliegenden Falle ist jedenfalls grade 
beim V- K|»iosin; die von Vahlen ülierseliene Aletliiinn^ 
globmamie in dem Malle vorhanden, dal! sie zur Erklärung 
der geringliigigen narkotischen Wirkung allein ausreicht. Enl- 
gcgon der; Einwendung von Vahlen, dal! bei zwei in dieser 
Beziehung an einem Hunde und einem Kaninchen mit je 0.2 g 
Epiosiuchlorhydrat angestellten Versuchen sich Mell.ämoglobin 
Ui'ht habe nachweisen lassen, müssen wir darauf hinuwen. 
dal. dieser Nachweis bei jedem unserer Fälle an Warm¬ 
blütern gelang. Wurden Hähne zur Fntersuchung gewählt -- 
1 Ard,. f; IV.lhal. u. Pharm.. IM. Î7. S. aus pMH r|U M 
(•' iitralhh. P.iog. |M. I. s. i:;o2. 
. 2 (l- deutsch. clmm. (Ms.. IM. XXXV. S 272!t ,ptog . 
In einer Krwiderung (Rer. »I. deutsch, ehern, ties,. |{. XXXV. S. auf 
er\wihnt \ahlen. daf er in der von ihm angewandten;, wass,-, 
i""!iehen Substanz Stiek.dntf habe nachweisen können, hem^e-mni.b, 
eii-chte" einwenden. daf> der si.ckstollgebalt auf einer IMu.mn-'un 
c;n gebildeten, Am,nonsultät beruhen dürfte, denn es lief siel, be,,,, Au! 
’■•iijiien des lleaktionsprodnktefi mit unverdünntem Alkohol oder l.< 
v..‘ederboltem l indaiiij.len und Ausziehen mit Alkohol’ ein Stickstoff 
^sserjiistkUer liückstand von M-iche, id.vsioM^ch.-r W.rkun 
h.utej). '
        

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