Bauhaus-Universität Weimar

Ueber eine Glucothionsäure aus der Milz. 
Von 
I*. A. Levoiip. 
Au- ,|, r iiliy.-jfiio^iM h-i hcrnipctü n AMImjIhi.- ,K-s {,athn|opSl.hon Institue 
'l,'r N. w-York. r Kl.aa-lskrunb.-nhuus(T.) 
ii>* r ISi-dai tii.n /u^>;iure mit Alkohol ein Polysaccharid mitgerisseu wird. Das 
letztere kann von der Säure durch Kupferchlorid getrennt 
werden. Diese Methode wurde von Herlant in seiner Arbeit 
über Bofenueleittsäurc angewan.lt, und mir gelang cs, durch 
■lieses Verfahren Glycogen aus der Pankreasdrüse und aus 
den Tuherkellmcillen zu gewinnen. 
liei der Darstellung der Milznueleinsäuren nach meinem 
ersten Verfahren erhielt ich aber an Stelle des Gtycogens 
eine andere Substanz. Dieselbe gab nicht die Farbenreaction 
für Glycogen und reduoirte Fehling sehe Lösung nur nach 
dem Krhilzcn mit Mineralsäuren. Iteim Destilliren mit Salz¬ 
säure kemile man im Destillate Furl'urol mit l'hlorgluein, Orein 
und essigsaurem Anilin nachweisen. Die Ausbeute an Furfurol 
sehien aber gering zu sein. Die Substanz löste sieh in Mineral- 
siumi mil starker Opaleseenz. 
Du liier eine lYilypenlo.se vorzuliegen schien, versuchte 
ich das ttsazon darzustellen. Zu diesem Zweck wurden 2 g 
der Substanz mit 2"/..iger Schwefelsäure zwei Stunden am 
lliiekthisskiililer erhitzt. Die Säure wurde dann mit liarvt- 
wasser und der l'ehersehuss des Baryta mit Kohlensäur.' ont- 
lernl. Das Filtrat wurde in vacuo eingedampft, mit absolutem 
Alkohol aufgenommeu und über ..Nacht stehen gelassen. Das 
alkoholische Filtrat wurde wieder hei vermindertem Druck
        

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