Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber das Auftreten abnormer Bestandtheile im Harn nach epileptischen Anfällen mit besonderer Berücksichtigung der Rechtsmilchsäure
Person:
Inouye, K. T. Saiki
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17728/13/
rebel- das Auftreten abnormer IScst.-indtheib- im Haine ete, 21 .j 
Han«' nach dom epileptischen Anfall liooliaclilot. Dio Kiweiss- 
ausscheidung war aber so gering, dass man von vornherein 
Absluiid von der quanlilativcn Bestimmung nehmen- musste 
Da während dos epileptischen Anfalls die Athmung beeinträchtigt 
ist und da die Epithelion dos Harnkanälchens gogon Smiorstiilî- 
liiangel sehr omplindlioh sind, so liegt es sein- nahe, die l>- 
saehe der erwähnten Albuminurie in der durch den-Sauerstoff-- 
mangel herboigoliihrton Kmührungsslürung der Nieren zu suchen. 
Wle alls (l,'n geschilderten I ntersnolnmgen horvorgelil, 
liahen wir slots mit negativem Kesullalc den nach den epilop- 
tisclien Anfällen entleerten Harn auf Zucker geprüft. Diese De- 
obaclitung sieht also mit den Angaben von Araki »| in Kinklang 
I in einen Aufschluss über den Zusammenhang der Kpï- 
lepsie mit der Ai-etoninloxikation zn gewinnen, bat .lakseho 
Kaninchen und Kaizen das Aeeion in Dumplform beigebraebt 
und dabei beobachtet, dass bei shirk vergifteten Tbieren 
Ionische und klonische Krämpfe zugleich mit einem eomalösen 
Zustand emlraton. (ileiebzeilig war der Zucker in uuehweis 
liarer Menge im Harne vorhanden. Diese lioobachiimg ist 
neuerdings durch Husebbaiipl ■’) und Müller,') bosläligtvvindon. 
I eher die Ursache der Aeetonglyeosiirie üussorle sieb Müller 
folgendermuassen: Kasse ich zum Schluss das Krgobniss 
meiner Versuche zusammen, so stellt sich die durch Acclon- 
uarko.se lierbeigcfülirte Aussehcidung redneirender Substanzen 
im Harne als eine folge von seeundären, durch die Narkose 
berbeigeliilirlen Schädigungen des Organismus als eine Folge 
stärkerer Abkühlung oder hochgradiger Dyspnoe dar.» 
Die schönen Versuche von .lakseh ergeben nur, dass 
das Aeeion einen Kinlluss auf den Slolfweehsel ausübt: sie 
liefern aber keinen Beweis dafür, .lass die Acetonvergiftung 
mit ,l<'r E|«fep»ie im Zusammenhang stellt. Wenn auch wirk¬ 
lich das Bild dieser Acelonvergiftung eine gewisse Aohnliohkeit 
11 Araki, a. a. 0. 
-i .lakseh, Zeitsehr. f. kl in. Motlicin. IW. 10. S. :Mi2. 
3) lluschhaupt, Archiv f. exper. Pa! hol. u. l’hannakol., ÏW. U. 
> 127. 
4| Archiv f. exper. Pathol, u. Pharmakol , Bd. 4f».. S. 67
        

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