Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zur Kenntniss der Jodirungsproducte der Albuminstoffe. II
Person:
Schmidt, C. H. L.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17694/27/
Zur Kenntnis* der Jndmmgsprodukte der Allnuninstolïe. 309 
nt iitralisirt, stark eingeengt nnd abermals mit SO ïf, 
(lestiliirt ‘ * 
ant Ameisensäure und Essigsäure Untersucht. 
Di(k Seite .167 erwähnten Keaetionen fielen stets positiv 
aus. Der Kest des nach 2 erhaltenen Rückstandes wird 
noch im Keagensgla.se mit concentrirter Schwefelsäure gelinde 
erwärmt: ein an die Mündung des Kührehens gebrachter, mit 
Palladiumehlorürlösung getränkter Streifen Fliesspapier wird 
snfort schwarz (IvohlenoxydentWicklung). Hei der Jodirnng 
von Albumin aus Eiweiss, nicht coagulirl, entstehen demnach 
unter den angegebenen Bedingungen i Blut wärme etc,) folgende 
Produete: 
1. H rei(‘ Jodwasscrstoffsäure, 
2. Jodoform, 
*»• Ameisensäure, 
f. Essigsäure, 
">. Kohlensäure, . •' 
6. Ammoniumjodid. 
Albumin aus Eiweiss. coagulirt, gereinigt ((i rii 
I» I c 
Ein vorzügliches Präparat, glohulinfrei, nur Spuren von 
Ovomucoid und Asche enthaltend, chlorfrei: ausgezeichnet für 
die vorstehend beschriebenen Analysen geeignet. Ich bemerke, 
dass ich, um (‘ine grossen* 'Ausbeute an den betrell'enden 
J<»dirungsproducten zu erhalten, die Tempcralurbedingungen 
etwas intensiver gestaltete, in folgender Weise: Hei Heginn 
'1er Honction zeigte das ïliermotneler des Thermostaten Hu": 
tm l.aulc dor nächsten ;{ Stunden lios ich diese Tcni|>cralur 
langsam Ansteigen anf fitt« und auf diesem l’unkle f siundcn 
verharren, dann allmühlieh innerhalb 12—li| Stunden wieder 
1,uf lieruntergclien, -sodas» also die lieaetionstempcralur 
"nter-. «*f0 nicht überschritt: die Mischung wurde 
'dter umgesehiittelt. Sämmilichc, hei dem nicht coagulirten 
Craparat gemachten Heobaehtungen Hessen sieh mich an diesem 
"lagubrten Albumin bestätigen, soweit sic die qualitative 
Analyse der .todirungsproducte hetrellen. Hei der quanlila'tiven
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.