Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber quantitative Bestimmung des Harnstoffs im Harne. Zweite Mittheilung
Person:
Folin, Otto
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17686/2/
9 
«M I 
Otto l'ulin. 
halt-ënen (.ubikeentimetor n.nr. NH3 t*nts|»richl 8 oder 0,1 
Hamstoft. I >i<* dorre» liiren für d»*n Ammoniakgehalt des an¬ 
gewandten Magnesiumchlorüls, sowie für das präforoiirte 
Ammoniak des Harns, müssen gesondert ermittelt werden.» 
Erneute rntersuehungen haben es rinn wünschenswert!) 
erscheinen lassen, noch einige Bemerkungen hinzuzulugen und 
«lie früher beschriebenen Versuchsbedingungen ein wenig ab- 
xuiindern. 
I- 8o Minuten lang»*s Erhitzen genügt, um reine Harn stuft* 
lösimgciL zu zersetzen. Es gibt aber Harm», hei denen ‘io Mi¬ 
nuten nicht ganz genügen, um allen ItarnstolV zu zersetzen. 
Dies ist besonders der Fall bei stark schäumenden Harnen, 
terrier wenn man mehr als 8 ccm Harn für jede Bestimmung 
benutzt, wie »lies bisweilen in unserem Laboratorium geschieht. 
Es ist »labei in ..diesen Fällen nöthig, 15 bis HO Minuten 
lang zu koeh»*n, um ganz sicher zu sein, dass aller Harnstoff 
zersetzt ist. In meiner ersten Mittheilung gab ich die Zeit, 
während welcher der Harn gekocht werden sollte, s»> kurz als 
mogli» h an, weil die Möglichkeit vorlag, das« andere Stick¬ 
st» ülsubstauzen des Harns sich bei längerem Kochen zer- 
setzi'ii könnten. Diese Besorgnis« scheint aber unbegrümlet 
zu sein,; denn selbst ein und einhalbstün»liges Kochen der 
Magnesiumehloridmischung ( wobei eine Temperatur von Hl5° 
errei» ht wurde» ergab nicht mehr Ammoniak, als durch dre.i- 
viertelstündiges Kochen erhalten wurde. Ein »lieses Verhiiltniss 
zu beleuchten, sei folgender Versuch angeführt : 
l)au»*r -ct.es 
Kochens 
Erhaltene 
NH, 
f» «■•»•in Harn 
2H Minuten 
H7 »cm n tu 
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