Bauhaus-Universität Weimar

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0. Schumin. 
tryptisehen Spall ung »1er nach seiner Methode dargestellton 
Protoalbumose. Y 
Ich hahe nun versucht, die für den angegebenen Zweck 
geeignetste Concentration einer Witte-Peptonlösung zu er¬ 
mitteln, und gefundemjlass man am leichtesten hei Anwendung 
einer 2o- bis M‘{0,»>iaeir4jösung von Witte-Pepton eine Aus¬ 
scheidung von Tyrrfsin erhält. Die Lösung darf nicht zu stark 
alkalisch sein, um nicht die Ausscheidung .geringer Mengen 
von 'I y rosin zu erschweren. P>ei der Untersuchung stark 
tryptiscli wirkender Flüssigkeiten ist die Menge des gebildeten 
Tyrosins Ireilich so gross, dass es sich seihst hei einem Gehalt 
der Witte*-Pepton lös ung von < Natr. earh.sicc. noch leicht 
anssrheidet. 
Zu meinen Versuchen diente das im Vorhergehenden 
beschriebene Panoreassecret. Digerirte ich eine 25— ‘W° <>ige, 
schwach mit Soda alkalisirte, lillrirte Lösung von Witte-Pepton 
mit seinem halben bis ganzen Volumen des Irischen'Pancreas- 
secret cs miter Zusatz von 1‘\V Chloroform-) in einer ver¬ 
schlossenen Flasche etwa 21 Stunden bei T7°, so enthielt die 
Flüssigkeit schon vor Ablauf dieser Zeit regelmässig eine 
reichliche Ausscheidung von Tyrosindrusen. Makroskopisch 
bildeten sie meist etwas abgellachte, rein weisse Kugeln oder 
Doppelkugeln von etwa 0,5 bis l mm Durchmesser. Mikro¬ 
skopisch bildeten sie garben-, stern- oder büschelförmige 
Aggregate der bekannten leinen. Nadeln. Sie liessen sich durch 
Filtriren der vorher mit Wasser verdünnten Flüssigkeit und 
Auswaschen auf dem Filter, leicht isoliren und zur Anstellung 
der Pili a sehen und Holfmann'sehen Probe verwenden. (Aus 
dem Filtrat wurde wiederholt Leucin (largesteilt.) Ich habe 
anfänglich zur Verhütung der Füulniss 1 °/oo OuecksiIberchlorid 
zugesetzt: da sich aber diese Proben leicht dunkel färbten 
und andererseits ein Zusatz von Chloroform den Zweck 
1 Dieser Körper winde vermuthlich noch rin besseres, weil ein¬ 
heitliches. Material /.um Nachweis des tryptisclien Fermentes darsteilen, 
als lias W i 11 e-l’eplon. ist aber Weniger leicht zugänglich.. 
- OlV. Salkowski. Deutsche med. Wochens'chi ift tSSS. Nr. lö.
        

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