Bauhaus-Universität Weimar

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0. Sr lui in in. 
Zusatz von Soda bis zur stark alkalischen Reaction durch 
wiederholtes Ausschütteln mit Aether vollständig von Fett be¬ 
freit wurde, dann die vorhandenen Fettsäuren durch Ansäuren 
mit Schwetelsüure in Freiheit gesetzt, mit Aether ausgeschüttelt 
und dieser nach vollständiger Klärung abgegossen, liltrirt und 
verdunstet wurde. 
d) Die Bestimmungen des speci fischen Gewichtes wurden 
mit dem Sprengel'sehen Pyknometer ausgeführt. 
ei Die SfickstolTbestimmungen nach der Kjeld ah!'sehen 
Methode: als Oxydationsmittel diente ein Gemisch aus concen- 
trirter und rauchender Schwefelsäure mit einem Tröpfchen 
Ouecksilber. 
fi Der Gehalt an Fiweiss wurde* durch Aufkochen bei 
schwach essigsaurer Reaction, Sammeln des ausgeschiedenen 
Kiweisses auf gewogenem Filter, Auswaschen mit heissem 
Wasser, Alkohol und Aether, Trocknen bei 120" bis zum 
constanten Gewicht und Veraschen bestimmt. 
gl Die Alkalescenz wurde durch Titration mit n 10- 
Scliwetelsäure unter Anwendung von Dimethylamidoazobenzol 
als Indicator bestimmt. 
In Die Trockensubstanz durch Eindampfen auf dem 
Wasserbade und Trocknen bei 120". 
i i Zur Restimmung des Aschegehalts wurde der Trocken¬ 
rückstand im Platintiegel bei ganz gelinder Hitze verkohlt, 
die Kohle mit Wasser ausgelangt und durch schwaches Er¬ 
hitzen bis zur kaum beginnenden Dunkelrothgluth verascht, 
der wässerige Auszug der Kohle in demselben Tiegel auf dem 
Wasserbade eingedampft, getrocknet und vorsichtig erhitzt. 
k> Zur Restimmung der in Alkohol löslichen und unlös¬ 
lichen Stolle wurde die Flüssigkeit mit Essigsäure neutralisirt, 
mit dem vierfachen Volumen absoluten Alkohols gemischt und 
nach mehrtägigem Stehen durch ein gewogenes Filter liltrirt, 
das Filter mit Alkohol gewaschen und bei P20n bis zur 
( iewichtseonstanz getrocknet, Filtrat und Waschflüssigkeit auf 
dem Wasserbade zunächst im Becherglase bis auf ein kleines 
Volumen, dann im Platintiegel ganz eingedampft und hei 120 * 
getrocknet.
        

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