Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Wirkung des Erepsins und des Darmsaftes auf Toxine und Abrin
Person:
Sieber, Nadine E. Schumoff-Simonowski
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17681/4/
Wirkung des Krcpsins und des Danhsaftes auf Toxine u. Abrm. 2*7 
1 liieren irgend welche gefähiiiche Symptome hervor und beide 
werden von ihnen gleich gut vertragen. 
Wir geht»n nun zur Beschreibung der Versuche über und 
beginnen mit dem Abrin. 
Letzteres stellten wir nach demselben Verfahren und 
annähernd in derselben Concentration dar, wie es in der von 
einer von uns in Gemeinschaft mit S. K. Dzierzgowski0 
\erötfentlichten Abhandlung beschriebt*!! wordt*n ist. 
I ngeachtet dessen, dass wir in einer nicht geringen An- 
zalil von Versuchen die Quantitäten von Abrin und den .ver¬ 
schiedenen .Fermenten vielfach variirten und sie auch ver¬ 
schieden lange Zeit zusammen wirken Hessen, war das Krgebniss 
der. Versuche in allen Fällen ein durchaus negatives. Weder 
Darmsaft noch Krepsin sind im Stande, die toxische Wirkung 
des Abrins abzuschwächen. Die minimaltüdtliche Ahrindose 
unseres Präparates betrugt n/xit ccm. Die Meerschweinchen, 
welche z. B, ein Gemenge aus t*iner tödt liehen Dosis Abrin, 
also O.tHil ccm und f> ccm Darmsaft oder Krepsin, subcutan 
ein verleibt bekamen, gingen summt lieh zu Grunde, trotzdem 
die betreuenden Gemenge vor der subcutanen Injection drei 
lagt* lang im thermostat en gelassen wurden, und zwar starb 

    

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