Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Oxydationszahlen des Harns in saurer und alkalischer Lösung
Person:
Niemilowicz, L. G. Gittelmacher-Wilenko
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17676/27/
Hie Oxydationsznhlen des Harns in saurer u. alkalischer Lösung. KK5 
Auf diesen Stickstoffabfall reagirte in den ersten 21 Siunden 
die Harnsäure gar nicht. Sie wurde in derselben Menge ans¬ 
geschieden wie am Tage vorher und erst am zweiten tage 
fiel sie, um dann mit der erhöhten Stickstotîresnrption zu 
steigen. Sie stieg dann weiter auch in der nachfolgenden 
Periode, obwohl Stickstoff bereits wieder fiel, mit einem W orte 
zeigte die» Harnsäureabscheidung eine Trägheit der Reaction 
und das Bestreben in der eingenommenen Hiehtung zu be¬ 
harren. *) 
Dagegen reagiren die Kesfkörper prompt und zwar den 
Stickstoffschwankungen entgegen - wenn Stickstoff fallt, steigt 
in der Kogel KW — wenn Stickstoff steigt, fällt KW aber 
niemals unter die Normale. 
Ks können auch bei lediglich vegetabilischer Kost sowohl 
TW als KW gleichzeitig steigen und eine Kreisung der 
NW-Linie nur der Stickstofflinie (Stickstoff in Dccigrainmon) 
bervomdön. 
Die höchsten KTO'-Zahlen werden somit bei vorwiegend 
oder ausschliesslich vegetabilischer Kost örreicht i siehe Zu¬ 
sammenstellung). ln der Verdauungsperiode sind diese Zahlen 
um tu—HO ' ,, höher als in der Nachporiode - sic» werden 
somit durch die Nahrungsaufnahme beeinflusst. 
Der calorische Verlust steigt bei vegetabilischer Nahrung 
im Vergleiche mit dem normalen und noch mehr im Vergleiche 
mit dem \erlust bei rein animalischer Kost. Noch mehr steigt 
KW 
N 
Derselbe 
der caloriseho Verlust der Kostkörper allein 
ist weit grösser als bei gemischter und animalischer Kost auch 
dann, \\(hn Stickstoff gleich gross ist, wie die* lnu'hstohendc 
Tabelle zeigt. 
Zusammenstellung der l!TO'-, N, - und''[f*-Zahlen. 
« \ 
h Das könnte man aber auch so erklären, dass, die relative 
Steigung d**r. Harnsäure bei ^tickstoflabfail in den ersieh''Tagen einer 
neuen Periode nichts Anders als eine Inanitionssteigung ist /siehe Dunge, 
Lehrbuch der physiologischen und pathologischen Chemie. 4. AtilL.S.
        

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