Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Nucleinsäure des Weizenembryos
Person:
Osborne, Thomas B. Isaac F. Harris
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17673/39/
Pit* Nueleinsäure des Weiy.enenibfvos 
m 
«lie gebildet "erden können, noch viel grösser, und wenn 
Nueleinsäure und Eiweis-s in derselben Lösung Vorkommen, so 
kann also eine grosse Anzahl von verschiedenen Salzen ge¬ 
bildet werden, je nach dem Verhältnisse in dem die beiden 
Körper vorhanden sind und je nach der Natur und dem Yer- 
hältniss der anderen gegenwärtigen Säuren und Hasen. In 
llüeksicht hieraul ist es nicht überraschend, dass verschiedene 
l nlersucher Nuclein und Nueleoproteide mit verschiedenem 
l'hosphorgehalt erhalten haben, selbst wenn sie unter scheinbar 
ähnlichen Verhältnissen gearbeitet haben, auch kann man sich 
nicht über die augenblickliche Verwirrung aid diesem Gebiete 
wundern. 
Hass in der 1 hat eine grosse Anzahl solcher nuc.lcin- 
sauren Salze unter verschiedenen liedingungen aus demselben 
Geweht? erhalten worden kann, wurde von dem Autor1 > beim 
Studium der Eiwoissbestandiheile des Weizenembryos' be- 
schrieben. Extrade des ganzen Weizenkorns enthielten eine 
geringe0 Mengt? Globulin und Albumin, die vollkommen phos¬ 
phorfrei erhalten werden konnten, während gleiche Extrade 
aus Embryomehl eine viel grössere Menge desselben Globulins 
.und Albumins lieferten, die in den meisten Fällen Phosphor 
enthielten, dessen Verhältniss von unbedeutenden Spuren bis 
zu über H",«» schwankte» Dieser Phosphor stammte aus der 
Triticonucleinsäure, da man nur den dem Phosphor ent¬ 
sprechenden Hetrag an Nueleinsäure von den Analvsen abzu- 
* 
ziehen brauchte, um einen liest zu b(‘kommen, der die Zu¬ 
sammensetzung des Globulins oder Albumins zeigte, das vorher 
phosphorfrei aus dem ganzen Weizenkorn erhalten worden 
war. Durch diese Untersuchung wurde bewiesen, dass eine 
beträcht licla? Menge Nueleinsäure sich mit eintun. Ei weisskörper 
verbinden kann, ohne sein Verhalten als Globulin oder Albu¬ 
min zu verändern. Dass die herrschenden liedingungen das 
Verhältniss bestimmen, in welchem sich Nueleinsäure und Ei- 
weiss mit einander verbinden, wird durch das Verhalten des 
im Folgenden beschriebenen Extracts aufgeklärt. 
!) l.oport C.*. IWm-r lo:nn. Am. 
< hem. Sue.. (M. 22. >. .'»TU. IUOO.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.