Volltext: Zur Bestimmung der Xanthinkörper und der Harnsäure im Harne (36)

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Zur Bestimmung der Xanthinkörper und der Harnsäure 
im Harne. 
Von 
f*. (•ittelnia<*her*Wilciiko. 
'Ati" .I. IH nvt .li, inis. h-rhetnU. h. u Laboratorium <Ut UnivorsiUi! Lemborg. 
ü» r K**<lactir»n ztigogangen am 2. Juli 
Die meisten und genauesten der bisherigen Methoden zur 
Hestimmung der Xanthinkörper im Harne halten den gemein¬ 
samen Naehtheil, dass sie verhältnismässig umständlich und 
zeitraubend sind. Da* unlängst aus dem hiesigen Laboratorium 
in dieser Zeitschrift ') verölfentlichte sogenannte Oxydation- 
F i It rat méthode von L. Niemilowicz schien bei gleicher Ge¬ 
nauigkeit vom obenerwähnten Nachtheile frei zu sein. Des¬ 
halb habt* ich mir zur Aufgabe gestellt, zu prüfen, ob diese 
Methode bei pathologischen Harnen auf keine grösseren Schwie¬ 
rigkeiten stösst. Zweitens versuchte ich die naheliegende und 
schon von Niemilowicz1 2) ausgesprochene Vermut hung,-dass 
durch die Combination dieser Methode mit der von Deniges 
die Harnsäure im Harne quantitativ bestimmt werden kann, 
experimentell zu begründen. 
Zur Lösung der ersten Frage wurde folgendes Verfahren 
eingeschlagen : in einer Reihe von pathologischen Harnen 
wurden die Xanthinkörper in parallelen Doppelanalysen nach 
L. >alkowskj und Niemilowicz bestimmt; in einer anderen 
Leihe wurden Hie Xanthinkörper nur nach Niemilowicz be- 
stimmf, dann den Harnen abgewogene Mengen von Xanthin 
1 /^its.-lir. t. |*hys. Chemie. 1hl. XXXV. S. 2t*4. 
- 1. «•-. S. 207.
	        
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