Volltext: Ueber den Ammoniak- und Milchsäuregehalt im Blute und über die Stickstoffvertheilung im Harne von Gänsen unter verschiedenen Verhältnissen (35)

Ammoniak- mul Milrhsaim-yelialt im Klüt«* von <iäns«ii «-UV M\ / 
des Bildungsprucesscs des einen oder des anderen Produktes 
hängt augenscheinlich von den umgebenden chemischen IBe¬ 
dingungen ab: es wäre also wünschenswert!!, diese Bedingungen 
aut' experimentellem Wege zu erforschen, und dann könnte es, 
vielleicht gelingen, durch entsprechende Veränderung dieser 
Bedingungen bei Säugethiercu den auf Harnsäure entfallenden, 
bei Vögeln aber den auf Harnstoff entfallenden Antheil des 
(iesammtstiekstolVes im Harne zu erhöhen. Hie Krzielung 
solcherKrgeltnis.se hätte nicht nur specielle. sondern auch 
allgemeine Bedeutung. Dass durch Veränderung- der YersUehs- 
bediugungen die X-Yerthcilung im Harne auch verändert weiden 
kann, beweisen die Versuche mit Säureeingabe, welche hei 
Vögeln Verminderung des llarnsäurestickstotl's und Krhblumg des 
Ammoniakstickstoffs zur Folge haben. 
In unseren weiteren Forschungen gedenken wir den Ver¬ 
such zu machen, die von uns gestellte Annahme experimentell 
zu prüfen und ausserdem, hauptsächlich an Hunden, die Frage 
nach der Physiologie und Pathologie des Ammoniaks, welch«! 
liii die Krkläruug der Kinwirkung von Säuren und Alkalien 
auf den Organismus verschiedener Thieto, sowie für die Auf¬ 
klärung der Holle der Leber als Kulstehungsort von Harnstoff 
resp. Harnsäure von so grosser Betten lung ist. weiter zu er¬ 
forschen. Diesbezügliche Versuche sind bereits, im Hange.
	        
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