Bauhaus-Universität Weimar

Glycogen , = o,o00;î g = 
Gewicht der gesummten Weiclitlieile des Thieres ausser 
der Haut = 12 er 
Glycogengehalt derselben — o,01t» g — O.l*}0... 
Man sieht, dass auf dem angegebenen Wege .las Glycogen 
nur langsam aus dem Körper herauszubringen ist und dass 
das Herz noch last einen normalen Gehalt an dieser Substanz 
darbot. 
Iber seien zwei Versuche angereiht, welche ich in loserem 
Zusammenhang mit den vorliegenden beiläufig auslührte. Der 
eine betrat ein isolirles Froschherz, welches mehrere Tage 
überlebend gehalten wurde, ohne indes sein Glycogen einzu- 
büsseiij wie der nächste Versuch'zeigt; » 
\eisuch -. Das Herz einer kleinen R, temporaria 
i \\ interthien wurde frisch ausgeschnitten und in einer feuchten 
Kammer auf ein Stückchen Filtrirpapier gebettet, welches 
täglich neu mit einer schwach alkalischen (0,00:> 0 NaOffj 
physiologischen Kochsalzlösung benetzt wurde. Nach \ l agen 
scldng .las Herz-noch jede viertel bis halbe Minute spontan, am 
o. Tage, an dem es verarbeitet wurde, nur noch auf Reizum* 
(leise Berührung i. 
Gewicht des Herzens = 0,0t» «■ 
Glyengcn - » = <>,()002ö g = (»,12° A. 
In dem anderen beiläufigen Versuche wurde das Herz 
eines Frosches analysirt, dessen Hint 20 Tage zuvor durch 
Kochsalzlösung ersetzt worden war. Das Herz zeigle einen 
von der Norm nicht abweichenden Glyoogengehalt : 
U,M"h ^er 'Salzl'roseh■ igrosse K. temporaria, 
V\ mterthierj war in der Weise hergestellt worden, dass dem 
senkrecht aulgehänglen Thiere einige Cubikcentimelcr physio¬ 
logischer Kochsalzlösung in den Hüokenlymphsack eingegi^sen 
und dann eine grössere Arterie des Unterschenkels eröll'net 
wurde: die ausladende lilutfliissigkeit wurde vom l.vmphsvslem 
hei' stets durch Kochsalzlösung crselzl, indem von dieser solange 
in den Uymphsaek naehgel'üllt wurde, bis die ungefärbte Salz-
        

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