Bauhaus-Universität Weimar

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jenem Weg«* ermittelten Werllien, und das sind die meisten 
aller jemals fest gestellten, eine Vergleichung zu. 
Bezüglich des Brüeke’schen Verfahrens sei in Kürze 
der mehrfach heel »achteten milchigen Trübung gedacht, welch»* 
mit »1er Ausfällung der Eiweisskörper »lurch .Indquecksilher- 
jodkalium nicht selten in der Organllüssigkeit auftritt und bis¬ 
weilen stören» 1 sein kann. Pflüger {IHtKL hat dieser Er¬ 
scheinung eine besondere Aufmerksamkeit zugewandt und 
einen Weg angegeben, aut welchem sich das Hinderuiss über¬ 
winden lässt ; freilich wird durch die hierzu uuthwendigen 
Massnahmen »1er an sich schon langwierige Gang der Analyse 
noch mehr verzögert. Da ich nur seilen derartige Trübungen 
erhielt, welche »las Filtriren empfindlich störten, so begnügte 
ich mich damit, auf Grund der schon von Pflüger15 ) mit- 
getheilten Löslichkeit des trübenden Körpers in Alkohol, zu¬ 
nächst durch vorsichtiges Zufügen des letzteren zum Filtrat 
die Trübung aufzulösen; dann erst wurde durch Verstärkung 
des Alkoholgehaltes »las Glycogen zur Ausscheidung gebracht.. 
Etwaige Verunreinigungen Äs letzteren durch den trübenden 
Körper lassen sich dadurch erkennen und ausschalten, dass 
man nach, dem üblichen Boinigungsverfahren den Alkohol¬ 
niederschlag in Wasser löst, zur Probe nochmals Brückes 
Reagens zusetzt, liltrirt, wieder mit Alkohol austallt etc. 
Die erwähnte eolorimetrische Methode*) wurde nur 
zur Glycogenbestimmung des Froschherzens gebraucht. 
A n a 1 y s e n : Für die Untersuchung des normalen Glye» »gen- 
gehalts des Herzmuskels wurd»* der Hund bevorzugt, da dieser 
auch für die späteren Versuche zur Verwendung kommen 
sollte. Die Ergebnisse dieser Analysen sowie derjenigen »1er 
Herzen jener anderen oben genannten Thiere zeigt die folgend«* 
Tabelle. 
Die untersuchten Hunde waren sämmtlich gut genährt 
un»l hatten mindestens eine Woche vor der Verarbeitung täg- 
lieh etwa ein Pfund Pferdefleisch bekommen: Hund IV war 
Sidic liierübcr di»? nacliMcende Mittheilung: Weitere l'iiter- 
sücliunjî<;n über das Hcrz^lwogen. 
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