Bauhaus-Universität Weimar

Studien über Chtorophyttassimilation. 4ti3 
Tabelle 111. 
• 
^ VersUchs- 
i ras 
! 
Tressait 
4- getr. 
Ul. im 
Sonnen¬ 
licht 
Presssaft 
+ r«tr. 
Ul. im 
Dunkeln 
Pre^ssaft 
|. Getr. 
{ Walter 
j mit Wasser 
j verrieben 
l'rsprüngl. Vol. < in ccm. 
i 
i . i tto.o 
• 
88,0») 
07 o 
•w,- 
88.6 
I w> i 
Davon betrug Cd ),• ^ 
l l.i 
0 (in ccm.' .... 
.1 16.0 
1 ■ 
15.2 
1S.2 
16.0 
Ift.O 
Eingerechnet in Volumprocentc. 
Versuchsgas 
i 
: 
Presssaft 
*t* getr. Ul. 
im Sonnen* 
lieht 
Presssaft 
-f- getr. Ul. 
im Dunkeln 
Pressluft 
! Getr. Plätter 
' mit Wasser 
! verrieben 
GO, . 
12 
KUH) 
7.6 
8.2 
j; 
j 8.0 . 
0 . . 
17.8 
17.2 
18.7 
18,1 
18,1 
Expositionszeil: 3 Stunden. 
Man sieht aus den Zahlen, dass eine merkbare Assi¬ 
milation nicht stattgefunden hat. Während die lebenden 
Mütter in derselben Expositionszeit und in demselben Gas¬ 
gemisch (‘inen sehr deutlichen Verbrauch an CÖ2 und eine 
entsprechende Produktion an 03) zeigten, sind besonders die 
beiden ersten Tabellen recht deutlich der Ausdruck dafür, 
%' 7 
dass von der zugesetzten Flüssigkeit (Presssaft, Wasser) ein 
Theil der Gase gelüst wurde. Im Allgemeinen gleichen sich 
die Zahlen (insbesondere von Tab. I und Tab. II) so weil, 
dass ein Unterschied im Verhalten zwischen dem Gemisch von 
Presssalt und getrockneten Blättern, das dem Liebt ausgesetzt 
war, und dem im Dunkel gehaltenen nicht anftritt. Ebenso 
wenig di Heren ziren die für den reinen Presssaft gefundenen 
'i Mittel aus zwei untereinander ‘gut übereinstimmenden Be¬ 
st iinnuingen: 
Für Tab. I-z. B. lieferte ein Para Hel versuch (dieselbe Menge an 
Versuclisgas. dieselbe Expositionszeil, Gewicht der Blätter etwa gleich 
S» des pro Bohr verwendeten Presssaftes,» um 6.8 Yoluniproeente Ab*, 
nähme an CO, und um 4.1u . Zunahme an O.
        

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