Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber Vorkommen und Bestimmung der Oxalsäure im Harn
Person:
Autenrieth, W. Hans Barth
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17643/8/
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W. A uten rie Ui und Hans Harth. 
eine ni. lj! durch Aether extrahirbare Form lO.xalur- 
-auroi vor.. Da die lei ziere Horch Erwärmen mit starker 
Salzsäure unter Froiwenlen von Oxalsäure zerlegt wird, so 
liegt iler (ledanke nahe, den Harn vor dem Eindampfen mit 
Salzsäure euzusäuren. Dieses Verfahren scheint uns auch 
nicht empfehlenswert!! zu sein, da ja die freie Oxalsäure unter 
dem Einflüsse wasserentziehender Mittel in Kohlensäure und 
Ameisensäure, hezvv. in Kohlensäure. Kohlenoxyd und Wasser 
zerfällt. ISei der ja immerhin geringen Menge von Oxalsäure, 
die sieh normaler Weise im Harne vorlindel. könnte aber ein 
derartiger Zerfall, seihst wenn er nur in Spuren erfolgen 
wurde, unter t'msliinden eine erhebliche Fehleri|iielle bedingen. 
Nach einer Heobaehtung von Carles'j soli sogar eine Zer¬ 
legung der Oxalsäure unter Abspaltung von Kohlensäure cin- 
trelen, wenn man durch die wässerige Lösung der Säure bei 
l'Nt" ein indifferentes Gas leitet. Im Hinblick hierauf wird 
es sieh empfehlen, bei der Bestimmung geringer Mengen von 
Oxalsäure ein längeres Kochen oder Eindampfen der betreffenden 
Flüssigkeit zu vermeidet), zumal wenn freie Mineralsäure, 
wie Salzsäure, zugegen ist. 
Nach unserer Methode haben wir zunächst in einer 
grösseren Anzahl von normalen Harnen die Oxalsäure bestimmt, 
und zwar sowohl massanalytisch durch Titration mit einer 
eingestellten käliuinpermangunatlösung, als auch gravimetriseh, 
durch Wagen des heim Glühen des Niederschlages entstandenen 
(lalciumoxydes. 
I. Titration der Oxalsäure mit Kaliumpermanganat. 
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