Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber d-Arabinose, d-Arabonsäure und die quantitative Bestimmung von Arabinose
Person:
Neuberg, C. J. Wohlgemuth
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17617/10/
‘M C Neuberg und 1. Wohlgemuth. Leber d-Arabinose Hr. 
dös Hydrazins unter sämintliche Zucker erfolgt und die Aus¬ 
scheidung der Arabi noso verbind ung unvollständig bleibt. 
Hesonders glatt lässt sieh nach dieser Methode die sonst 
nur schwierig ausführbare Trennung von Arab in 05c und 
Xylose1 * j erreichen, selbst wenn der Holzzucker in über¬ 
wiegender Menge* vorhanden ist. 
Zum lieweise des Gesagten mögen folgende Daten dienen: 
100 ccm. einer Lösung, die 1,0 g Glucose, 1,0 g Fructose, 
l,n g Xylose. 0,5 g Gluciironsäurelacton und l.oOöG g I-Ara- 
biiiose enthielt, wurde* auf dem W asserbade auf .‘10 ccm. cin- 
gcdampll und mil einer Lösung von 0 g Dipltenylliydrazin in 
50 ccm. OO'S-igen Alkohols eim* halbe Stunde unter Krsutz 
d(*s verdampfenden Spiritus im Sieden erhalten, nach 21 Stunden 
in einen Gooch-Tiegel abliltrirl, mit oO ecm. Alkohol von 50H, 
gewaschen und getrocknet. Gefunden 2,111‘1 g llydrazon, ent¬ 
sprechend I.OO.dög Arabinose. d. i. 99,70° .> der angewandten 
Menge. 
Voraussetzung bei Anwendung der Methode, ist immer, 
dass der Gehalt an Arabinose nicht geringer als etwa 1 (\«> 
ist. Verdünnten' Lösungen, so in der Kogel genuiner Pontose- 
harn bei Pentosurie. müssen zuvor im Vacuum concentrirl 
werden. 
1 I >.is bisher nu ll! erhaltene I - X y losediphenyIhydrazon wird 
folgend*'»massrii dargcstrllt : 
Man dampft eine coneeiilrirte'wässerige Lösung von 1-Xylosp 11,5 g• 
mit «Mihm- l.HMiriy* v>n I.U g hiphenylhydrazin in • HO rein, absoluten 
Alkohols mehrmals' unter l’.rsatz des verdampfenden Alkohols auf dem 
Wasserbade ein und stellt den Sirup über Schwefelsäure in einen 
Vaeuuiuexsierator. worauf er selmell erstarrt. 
I>m* ahgesaugte Kryslallmasso wird aus •MVü;«ijreui Alkohol um- 
krystallisiil. wobei ein Tlieil slets als bald erstarrendes Oel ausfällt. 
(ilänzend«*. schwach gelbe Plättchen vom Schmelzpunkt l*2S°. , 
Wenig löslich in kaltem, leichter" in heissem Wasser, lyicht in 
Methvl- und Aethvlalkohol. Chloroform, beissem Toluol. Aceton und 
• * 
Kssigester. unlösliHi in Schwefelkohlenstoff. Ligroin und Aether. 
In rein v 
krystaliisiren d* 
und 1 « Pyridin. 
veissen .Nüdelchen rnd'latt man die Substanz heim IJm- 
r gelben Krystalle aus einem (iemiscli von 5/« Ligroin
        

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