Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber die Darstellung einer krystallinischen Harnalbumose
Person:
Grutterink, Alide Cornelia J. de Graaff
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17596/17/
Darstellung einei kristallinischen Harnalbunmse. 407 
Protalbumose überein, unterscheidet sieh aber von dieser in den 
Fällungsgrenzen gegen Ammonsulfat. Mit Hem der Nahrung 
entstammenden Kiweiss steht sie jedenfalls nicht in direkter 
Verbindung, denn an den Tagen, wo der Patient eiwcissarmc 
Nahrung erhielt, wurde eben so viel, ja einige Male'mehr Ei¬ 
weisssubstanz ausgeschieden, als an den Tagen, wo er eiweiss- 
reiche Nahrung bekam. 
Hoffentlich werden die Resultate der Verdauungsversuche 
und der Abbauprodukte nach der von Kossel angegebenen 
Methode, die wir anstellen und über welche wir später 
berichten werden, die Beantwortung der oben gestellten Krage 
gestatten. 
Nachtrag. 
Während die obenstehende Abhandlung zum Druck ging, 
haben wir uns bemüht, Krystalle zn erhalten durch Versetzen 
der nahezu salzfrei dialvsirten Lösung mit anderen Salzen und 
Säuren. 
Die Versuche sind gelungen mit: 
1. Ammonsullüt und Salzsäure, 
2. Zinksulfat und Schwefelsäure, 
d. Magnesiumsulfat und Schwefelsäure, 
L Chlorammon und Salzsäure, 
5. Chlornatrium » 
Die Krystalle sind dem Anschein nach denen aus 
schwefelsauren Ammonsulfatlösuugen vollkommen gleich. 
Mit anderen Combinat ionen sind wir noch beschäftigt; 
die Resultate dieser Versuche und die Concent rationell der 
verschiedenen Lösungen hoffen wir später mitzutheilen.
        

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