Volltext: Zur Kenntniss der Bindung des Schwefels in den Proteinstoffen (34)

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K. A. H. Mo mer. 
Die Schalenhaut des Hühnereies. 
AV. m. Asche: (>.119(5 g Schalenhaut (bei f 15° «r-t rock net) wurden 
verbrannt. Die «'rhalRne Asc lie d* 0.0052 g = 0.085°'.,. Von der Asche 
waren 0,0041 g jn Salzsäure löslich: der Kalk wurde als Oxalat gefällt 
und durch Tiffining bestimmt =0.005 üo CaO. 
AV. 24. Bl ei schwärzend er Schwefel: 
a) 5,041 g Schalenhaut bei 120° getrocknet) wurden mit 200 coin. 
Wasser. 40 g NaOII und 10 g Bleiacetat u. s. w. 7 Stunden gekocht. 
Das Schwefel bl ei gab I.01D5 g BaS04, Der bleischwärzende Schwefel 
war also 0.139 g 2.0» °S. 
b» i.loa g Schalenhaut (hei 110° getrocknet) wurden ebenso wie 
in a)..bearbeitet.. BaS04 = 0,7408 g. Der bleisciiwürzende Schwefel 
also 0.1017 g - : 2.48 " s. 
Sr. 2*. Da rgVsl eilt es Cystin: 
a| 0.2001 V. (Vi 00° getrocknet) wurden mit Salzsäure i3ttV) zu 
27 ccm gelöst. Kino Schiebt von 20 ccm. bewirkte eine Drehung von 
4,20° nach links: u» also = —222,8° (223°). 
b) Sticks toll nach Kjeldabl-Wilfartli: 0,2110 g (bei 05° ge¬ 
trocknet) verbrauchten 17,55 ccm. Säure NW Stickstoff = t)#tfi g ~ 
11.(50°N. 
c) Der Schwefel würde durch Fintrneknen mit 4 g NaOII und etwas 
Wasser und Verbr. nnen mit KNO, bestimmt. 0.30150 g bei 100« ge¬ 
trocknet) gaben 0.5008 g BaS04. Der Schwefel also = 0 08112 
2(5.51' . S. 
<V/- Frhil zen mit; Salzsäure: 13,277 g Schalenhaut (bei 
110 getrocknet) wurden mit 30 ccm. Salzsäure (1,124) und 40 ccm. 
Wasser 180 Stunden auf 85° erhitzt. Zuletzt wurde eine' .Spur von 
Schwefelwasserstoff entwickelt. Fin ganz geringer Theil -0,025 g) war 
ungelöst. Das Filtrat wurde* auf dem Wasserbade im Vacuum abdestillirt. 
ai Die Lösung in Wasser gab mit BaC12 0,1737 g BaS04. Der 
Schwefel, welcher ih der Form von Schwefelsäure vorkam, war also ~ 
0.0238 g - 0.18 0 '■> S. 
Das Filtrat wurde durch Destillation im Vacuum eingeengt, mit 
4 Volumen Weingeist versetzt, mit reiner Natronlauge stark alkalisch 
gemacht und mit etwas Ainmöniumcarhonat gefällt. (Der Niederschlag 
wurde auf Abwesenheit von Cystin geprüft.) Die Lösung wurde hei 
saurer Reaction eingeengt, mit Weingeist versetzt und neutralisât. Der 
gebildete «Cystrnniedersehlag* wurde mit verdünntem Weingeist ge¬ 
waschen. 
b) Die Sehwefelbestimmung in dem Niederschlage gab 1.5555 g 
BaS04 =? 0.21.-K» g S == L(it° o S. Der entsprechende Cvstingehalt der 
Schalenhaut ist 0.04 ° ,>. 
Das Filtrat von dem Cystinniederschlage wurde in zwei Theilc 
getheilt.
	        
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