Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zur Kenntniss der Bindung des Schwefels in den Proteinstoffen
Person:
Mörner, K. A. H.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17591/105/
K'-nntniîss der Bindung des Schwefels in- den Prot ei ftst often. 311 
Xr. s. Dargestelltes Cystin: 
al mi* KOI! und KNOs verbrannt, gaben 0.5044 *» 
Baryumsulfat ; Schwefel = 20,00° 0 S. 
I)) Von demselben Cystin wurden 0.5013 g In Salzsäure von 2" .» 
gelöst; das Volumen der Lösung -= 20,5 cem.: eine Schicht von 20 ccm. 
bewirkte eine Drehling von 4,505° nach links: ai>~ —litt». 
A>. V Krhitzen mit Salzsäure: 17.013 g misgewaschene Horn¬ 
späne wurden mit 40 ccm. Salzsäure »Kig. g. — 4,124» und 20 çcm. 
Wasser auf dein Wasserbade erhitzt : zur Prüfung der Flüssigkeit wurden 
•so der Flüssigkeit abgenommen. Nach 40 Stunden gab die Flüssigkeit 
noch die Biuret react ion ziemlich stark. Der Hornstuff, war noch nicht 
ganz vollständig gelöst. Das Krhitzen wurde jedoch abgebrochen. 
a» Nach Abdestilliren im Vacuum und Aullösen wurde mit BaCI 
gefällt: BaS()4 — 0.1057 g: Schwefel ^0.02(10 g - 0.10«,. S, welcher 
nacli dem Krhitzen mit Salzsäure als Schwefelsäure zugegen war. 
bi Das Mitral wurde mit Natronlauge neulralisirt. mit Essigsäure 
schwach ungesäuert und mit Weingeist versetzt, ln der ausgeschiedenen 
geringfügigen Fällung wurde der Schwelet bestimmt. Nach Verbrennen 
mit KOH und KNO, wurden 0.0407 g BaS04 erhalten: -S - 0.0008 g 
~=0.04%. Dies würde nur einer Ausscheidung you 0,16° „ Cystin ent- 
sprechm. 
AV. 10. K r h i t z e n m î t S a I z.s ä u r e : 17,0223 g.. i bei p>0° ge¬ 
trockneter» ■ Hornspäne wurden mit 40 ccm. HCl 11,124, und 30 ccm. 
Wasser auf dem Wasserbade während 00 Stunden auf 80—00° erhitzt, 
iin Vacuum abdestillirt, mit Weingeist und etwas Wasser au (genommen! 
mit reiner Natronlauge neutralisirl, und der ausgeschiedene Niederschlag 
gesammelt. Aus diesem wurden durch Ausziehen mit Amihon und Ab¬ 
dampfen der Lösung 1,07 g Kryslalle erhalten. Nach Abdestilliren des 
Mitrats im Vacuum und Ausziehen mit Wasser wurde noch eine Portion 
Krystalle erhalten i i 1 yrosini, welche mit den vorigen vereinigt wurde. 
Nach dem Waschen mit Weingeist. Aether, Schwefelkohlenstoff und zu¬ 
letzt wieder mit Aether wurde der Schwefelgehalt durch Verbrennen 
mit KOH und KNO, bestimmt. Krhaltenes BaS04 - 0,0804 g; Schwefel 
— 0.1340 g — 0.70% S. Die mitsprechende Menge Cystin ft 2,80°.*. 
ATr. //. Erhitzen mit Salzsäure : 15.712 g llomspäm* »bei 
120« getrocknet, wurden.mil M) ccm. reiner Salzsäure »1.124, und 20 ccm. 
Wasser 144 Stunden auf dem Wasserbade erhitzt. Fin klein wenig der 
Hornsubstanz blieb ungelöst. Nach dem Abdestilliren irn Vacuum und 
Lösen in Wasser wurde die Schwefelsäure gefällt. BaS04 ± 0,1800 » ■ 
Schwele! 0,0250 g == 0.10°,> S. welcher in der Form yon Sr hwefc|- 
säure zugegen war. Die weitere Bearbeitung verunglückte. 
AV. Vi. Krhitzen mit Salzsäure: 18.80 g derselben lh>rn- 
späne wie in Nr. 8 wurden mit 50 ccm. Salzsäure 1,124 und 40 ccm 
Wasser 187 Stunden auf etwa 87° erhitzt. Zuletzt war eine gäliz ge-
        

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