Bauhaus-Universität Weimar

Ueber die Darstellung des Xylans. 
Von 
E. Sttlkowski. 
Au* ilftii clinn. I.almratoriuni des patlml. Instituts zu Berlin. 
|>.-r l!*-.lat tiun /u^'j'an^on am 2t. Nov«*ml>or 1901.i 
f)io Nahrung dos Monsohon und, in weit höherem Maasse, 
«lie Nahrung dm* Pllunzenlresser enthält Anhydride dtT Peii- 
tosc»n die Pontosane », deren Verhalten im Organismus daher 
nicht ohne Interesse ist. Versuche über das Verhalten der 
einzelnen Anhydride liegen meines W issens nicht vor. I)a* 
erste »forderniss für die Anstellung solcher ist ein Verfahren, 
welches gestattet, die Anhydride in grösseren Mengen aul 
möglichst einfachem W'ege rein darzustellen. Selbstverständlich 
habe ich dabei nicht die Darstellung von Peutosen-Gemischeu. 
sondern von chemischen Individuen im Auge. 
Die Darstellung des Xylans oder Xylosans, des Anhydrids 
der l-Xylose, welches zuerst hinsichtlich seines Verhaltens im 
Organismus untersucht werden sollte, ist nach den bisheiigen An¬ 
gaben ziemlieh umständlich und das Verfahren bietet auch keine 
ausreichende Gewähr für die Heinheit des Produktes. Tollen*1 > 
sagt hierüber: Mau erhält es ise. das Xylan) durch Kxtf«i- 
hiren voll llolzs|)ähn(‘ii, welche vorher mit verdünnter Salz¬ 
säure, Ammoniak, W’asser von andern Stollen möglichst belreil 
sind, mittelst Natronlauge ... Man digorirt die gereinigten 
Sagospühne *2! -IS Stunden lang in gewöhnlicherTemperatur 
oder gelinder Wärme mit öliger Natronlauge und fällt dir 
i, ln l.ndVnburgs liandweiterbuvb der C.htMnio. IUI. XIII. s
        

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