Bauhaus-Universität Weimar

Feber die Aciditätsbestimmung in» Harn. .25 
,m.,tng gefunden wird. Dort hätten nämlich statt 8.K ccm., n jo NaOH ' 
m;;{ » çiii. gebraucht werden sollen dtfî : 7,1 ~ ÎI.H). Die Alkalescenz- 
I,. Mumming fällt ebenfalls zu niedrig aus. weil HaHIM)4 erst auftritt. 
wenn ein kleiner Feberschuss an Lauge zugesetzt wurde. Da aber 
'ileiiji'" h die Differenz der beiden Zahlen im Harn grösser ist. als dem 
l’jr-tVliaH entspricht ( was ich übrigens aus den angeführten Versuchen 
nicht .ersehen konnte), so muss beim Feststellen der unteren Firenze 
♦iaiiiiî i>t wohl die Alkaleseenzbosliinmung gemeint i Säure verschwunden 
man braucht also weniger Lauge, als sonst erforderlich wäre. Wie 
(le Lager auf S. M20 erklärt, ist diese Säure Harnsäure; durch Zusatz 
von. Iltd zum Harn vor Ausfüllung desselben mit HaC.I, soll sieb, die 
•Harnsäure als solche ausseheiden. was eine Aciditätsverminderung des 
Harn",zur Folge haben soll. Den lleweis hierfür ist de Jager allerdings 
>,-huldig geblieben; denn wenn die Menge der so ausgesrhiedenen Ilarn- 
Wiure zu gering ist. um die Murexidprobe damit anzustellen», so ist 
wolii fraglich, ob sich ihr Kintluss bei einem Verfahren äussern kann, das 
nach de Jager s eigenen Angaben sowohl bei der Aeidiläts- als auch bei 
d. i Alkali scenzbestimmung andere grössere» Feldenjuellen besitzt. 
Fs ist auch merkwürdig und wohl nur Zufall, dass.de Jager trotz 
rhi- genannten t ehlorijuvllen, und obwohl er selbst an Phosphat lösungen 
z I! mi 'Versuch VU D nicht ganz richtige Hesiiltate erhält, eine ziemlich 
genaueI chcreinstimmung seiner (iesammt-P,05-Zalil mit der durch Frau-' 
iiiniiion ermittelten beobachtet hat iS. All» und überdies auf (irund seiner 
Methode den Déliait des Harns an Lrdalkaliphosphaten eruiren zu können 
glaubt wobei ilie Werthe «nicht genau, aber zur ungefähren Vergleichung, 
brauchbar sein sollen (S. MDL. 
>. MIT ff. fuhrt de Jager die an llamsäurelösungeu gemachten 
\ersuclie an. Zu diesen benützte er eine Lösung von käuflicher Harnsäure 
im Natronlauge, indem er zu Natronlauge soviel Harnsäure zusetzte, Mus 
die Jteaclioii für Phenolphtalein neutral war % womit offenbar das Ver¬ 
schwinden der ltotlifärbung gemeint ist. Das so erhaltene Trat hält 
d'- Jager für neutral und füüVl cs durch Neulialisiren der Hälfte der 
Verbrauchten NaOH-Menge durch IlF.l in saures ‘ über. Wie man sieh 
leicld überzeugen kann.-i erhält man nach dem Verfahren de Jager s 
neutrales, sondern Hiurat, und ein überschüssiger Tropfen n m NaOlt 
r;: ; Li Dort soll cs heissen s K.S-7.I1I IS,."» nk pOr, . 
-I h li wog mir 72 mg reiner Harnsäure ah. die ich allmählich-in ein 
Koibrlién Lia< lite, in welchem sich LI ccm. n i« NaOH »irrthümli« h. statt 
hcfeclinet.-r f.M ccm.'', mit Wasser verdünnt und mit Pheiiolphtnlein ge- 
Liiht: befanden. Zur l!iblutig von neutralem I rat waren MJ mg Harn- 
saiire .erfoiilerlidi. die Dolhfäi bung verschwand .jedoch erst nach Zusatz 
Von “2 ing Harnsäure und l Tropfen n* H,S
    

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.