Volltext: Ueber die Bildung von Harnsäure in der Leber der Vögel (33)

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Katharina Kowalewski und S. Sala skin. 
2. bei der Extraction der Harnsäure mit kochender Lauge aus 
dem Bückstande des zur Trockne verdunsteten, vorher duivh 
S<hw<*felwassorstoff zcrh*gten Si 1 borniederschlages. 
Wir beschlossen daher, die Methode Hopkins’ zu unter¬ 
suchen, ob sie sich zur Bestimmung von Harnsäure im Hint.' 
eignet. Zu diesem Zwenke gossen wir 100 ccm. delibrinirUs 
Kinderblut mit bekanntem Harnsäuregehall in 51 Hi ccm. Wasser, 
welches in einer I Vzellanschale vorher zum Sieden gebracht 
Won len war, fügten sofort die entsprechende Menge lov ». ijr«-r 
Kssigsaure zur Goaitulation der Eiweisse hinzu und erhitzten 
dann die sehwachsaure Flüssigkeit noch einige Minuten. 
H Koehendheiss durch ein Faltenfilter liltrirt, wurde der 
Niederschlag auf demselben mehrere Mal mit heissem Wasser 
durchgewasehen. Hei genauer Arbeit ist das Filtrat vollständig 
färblos und durchsichtig. 
Nachdem das Filtrat mit den Waschwassern vereinigt 
und auf dein Wasserbade zur Trockne verdunstet war, wurde 
der Kückstand mit kochendem Wasser wiederholt nusgelaiigt 
und liltrirt, wobei zur Beschleunigung der Filtration etwas 
MgSOj und NajjCOß hinzugerügt wurde. Das Filtrat wurde 
dann mit NH4G11 ) versetzt und der Niederschlag von harn- 
saurem Ammonium nach 1*2 Stunden abfiltrirt, auf dem Wasser¬ 
bade durch Essigsäure zerlegt und auf ein kleines Volumen 
eingeengt. Nach Inständigem Stehen in der Kälte wurde die 
abgeschiedene Harnsäure abfiltrirt und auf dem Filter zuerst 
mit Wasser, dann mit Spiritus und zuletzt mit Aether gewaschen, 
und darauf bei 105° getrocknet. 
ln einigen Fällen wurde von uns nach der Wägung die 
N-Hcstimmung in der so erhaltenen Harnsäure nach Kjeldahl 
mit guter Uebereinstimmung ausgeführt. Zu der durch Wägung 
erhaltenen Harnsäure rechneten wir für je 10 ccm. Filtrat 
0.11005 g als Correctin' hinzu. 
ggg/ÿ;: Hie von uns erhaltenen Resultate haben wir in beifolgender 
Tabelle zusammengestellt. 
r) Wii hielten es auch für zweckmässig, nach Vorschrift von La :rg 
d. c. 332) die heisse Losung des harnsauren Ammoniums zur Entfernung 
von Teiinisthungen nochmals zu tiltriren.
	        
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