Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber die Bestimmung des Ammoniaks in thierischen Flüssigkeiten und Geweben
Person:
Nencki, M. J. Zalewski
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17546/3/
Bestimmung des Ammoniaks in thierischen Flüssigkeiten. 195 
Sie erhielten aus: 
mg NH3 in tno cviTi. Wut 
loO g Blut — 200 g Kalkwasser 
f)0 4- 200 » » 
2.*) 20o » 
in einem zweiten Versuch« 
öo g Blut -j- loo g Kalkwasser 
f>o - > -f 200 » 
,)0 » * —i— ‘{4)0 : ’•> 
Durch die gefällige Mittheilung von Prof. A. Biedl ver¬ 
anlasst. haben wir Blut mit wechselnden Mengen des liltrirten 
des von A. Biedl und H. Winterberger erhobenen Ein- 
wandes überzeugt. Richtige NH3-Werthe wurden nur erhalten, 
wenn DK) bis 50 ccm. Blut mit dem gleichen Volumen Kalk¬ 
wasser destillirt wurden. Bei Anwendung von kleineren Blut- 
inengen wurden schon durch die doppelte Menge des Kalkwassers 
die NI 13-Werthe grösser. Bei Anwendung selbst von K M ) ccm. Blut 
und de/ dreifachen Kalkwassermenge war dies ebenfalls der 
Fall und es scheint, wie dies von Biedl und Winterberger 
hervorgehoben wird, dass innerhalb gewisser Grenzen die 
t * 
entwickelte NH3-Menge direkt im Verhältnisse zu der Menge 
des zugesetzten Kalkwassers steht Es war klar, dassy wenn 
die Bestimmung des Ammoniaks durch Destillation im Vacuum 
eine allgemeine Anwendung finden und dabei zuverlässig sein 
sollte, die Anwendung selbst des filtrirteri Kalkwassers aus¬ 
geschlossen war. 
Von der Thatsache ausgehend, dass das Blut in 100 g 
höchstens einige Milligramm NH3 enthält und der Alkaligehalt 
des Blutes, titrimetrisch bestimmt, etwa 300 mg in 100 g be¬ 
ifügt. was also mehr, als hinreichend ist, um alles NH3 aus dem 
Blute auszutreiben, haben wir angenommen, dass, wenn Blut 
im Vacuum ohne jeden Alkalizusatz destillirt wird, auch dann 
alles NH3 aus dem Blute sich verflüchtigen müsse. Diese An-
        

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