Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Notiz über den aus Cerebrin abspaltbaren Zucker
Person:
Schulz, Fr. Fr. Ditthorn
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17524/3/
frei von Stickstoff waren. Es handelt sich also thatsäehlich ' 
um Galactose, wie Thierfelder von vornherein annahm. 
Wir haben somit anscheinend eine Ausnahme von der 
,-onst gültigen Regel vor uns, dass die Derivate des thierischen 
Organismus hei der Säurespaltung amidirte Kohlehydrate liefern. 
Xu bedenken ist jedoch, dass das Cerebrin nicht die native : 
Verbindung darstellt, sondern erst durch Kochen mit Baryt 
aus dem Protagon entstanden ist. 
Essei noch bemerkt, dass die bei der Spaltung ange- ' 
wandte Schwefelsäure nicht etwa die Amidogruppe erst nach¬ 
träglich abgespalten hat, wie man aus dem Verhalten des 
Isoglycosamins etwa entnehmen könnte. Um dies festzustellen, - 
wurde die Spaltungsflüssigkeit mit Natronlauge alkallsirt und 
durch Destillation in eine vorgelegte ^ ro-Normalsäure auf 
flüchtiges Alkali geprüft. Hierbei ging kein Ammoniak über
        

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