Volltext: Beiträge zur Kenntniss des Magensaftes und der chemischen Zusammensetzung der Enzyme (32)

— ai h 
verdünnte re n Proben. Fer roc y an kali uni um 1 Fssigsäure 
brachten noch in 50000fâcher Verdünnung deutliche Trübung 
hervor, nicht mehr deutlich aber bei P H MX MMacher Verdünnung 
Von Tleii \vfutiger tilr Kiwei^H und mehr für Alkaloide charak¬ 
teristischen I teagentien ergaben T a im in, Phi >sph o r \v o I fr am - 
säure, .lod(|iiecksilberkaliuni und .1 o d wismul hka 1 ium 
hoch in sauren Lösungen 1 : 10<MHM r merkliche Trübungen. 
Pckclharing gibt aber an. dass einige Hundertstel eines Milli¬ 
gram uisy ja selbst moo mg von seinem Pepsin in einigen 
Stumlcn eine Fibrinllocke* aullösten. 
In unseren Versuchen verdauten Lösungen, die in In ccm. 
halliproccntiger HOI 0,05 g' des Magensaftes enthielten. Fibrin 
in einigen Stunden, und ihre Verdauungskralt für geronnenes 
Fiweiss, mu h Mette bestimmt, war gleich 1,2 nun. In HMMI g 
iles Saftes sind ca. a g testen Kückstands enthalten. Nehmen 
wir an. dass der ganze feste Hackstand nur aus Pepsin be¬ 
steht. so waren i h 1 ccm. der Lösung nur (MH M H ij 5 g Pepsin 
enthalten. Fine Menge, die nochdurch die Alkaioidreagenticn. 
nicht aber durch die gewöhnlichen Liweissrcagcuticii nach¬ 
weisbar ist. In d(*r That verhielt sich unsere Lösung gegen¬ 
über den Kuveissreagenlieu und selbst gegen .lod<|iiccksilber- 
und Jodwisniuthkalium negativ. 
Herr Pr. Dzierzgow ski, der gerade zu gleicher /ei! 
mit der Fntersuchung der pflanzlichen Fnzyme in unserem 
Institute beschäftigt war, überbrachte uns ca. Phi mn. des 
frischen, vollkommen klaren Saftes von Xe pen t lies. hau| >t - 
sächlich voii Nepenthes messteriana herrührend. Ihescr 
Saft, von schwach saurer lleaction, der innerhalb einer Viertel¬ 
stunde bei Hruttemperatur Fibrin vollkommen auflöste, gab 
mit den oben eitirten Fiweissreageutien nicht die geringste 
Trübung resp. Färbung. Als Herr Dz ierzgo w s k i aber diesen 
Saft im Vacuum bei 30° verdunstete, gab der auf einige Hubik- 
' centimeter' eingeengte Rückstand sowohl mit Salpeters;!ure, 
w'ie mit Fssigsäure und Ferro cyan kalium dentliehe Irü- 
• bung und wurde mit Millon s Keagons bei gelindem Fr- 
wärmeii roth angelärbt. 
Fi neu schlagenden Beweis dafür, dass der physiologische
	        
Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.