Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber den Verlauf der Phosphorsäureausscheidung beim Hunger
Person:
Schulz, Fr. N. Fr. Kutscher
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17511/1/
Fr. N. Schulz und Dr. J. Mainzer. 
Aus 4er < hem. AMhVilung des physio). Instituts zu .Jena. 
L)< r Kedaetio» zugegangen am H. fYbruar l'toi 
Vor einiger Zeit liât dor eine von uns auf Grund einer 
Ileihe von Stickstoffbilanzversuchen die Ansicht vertreten, dass 
der Verlauf dés Kiweissumsatzes bei absoluter Xahrungseut- 
ziehung nicht in dem gewöhnlich angenommenen Maasse von 
den stickstofffreien "Reservestoffen» des betreffenden Thieres 
abhängig sei.1 > Insbesondere bezog sich diese Meinung aut 
die intensive Steigerung des Kiweissumsatzes kurze Zeit vor 
dem Tode», welche man für gewöhnlich als durch das Ver¬ 
schwinden des Reservefettes bedingt ansieht. Im Gegensatz 
zu. dieser geläufigen Anschauung wurde als Ursache der prii- 
inortaten Steigerung des Kiweissumsatzes ein rapides Absterben 
von Körperzellen angesprochen, durch deren Tod grössere 
Mengen eines dem Nahrungseiweiss äquivalenten Materials in 
di(‘ Circulation gelangen könnten. 
Zur weiteren Begründung dieser Theorie, die von meh- 
ieron Seiten aus einer experimentellen Prüfung zugänglich 
erscheint, wurde zunächst neben dem Stickstoffumsatz der 
Uhosphorumsatz mit in den Keretch der Betrachtung gezogen. 
Ke her den 1‘hosphorsäurestoffweclisel unter normalen 
und pathologischen Verhältnissen liegt ein zusammenfässendes 
1 I t . X. h u lz. I eher das Wesen der (»ramortalen Stickst*»fi- 
"ti'i^Tun^. Münchener ined. Wochenschrift 1SÎM. 
Derselbe.^ Deitnige zur Kenntnis s des Stoffwechsels hei unzu- 
reu In nrer Ki i»;ilirung. 1‘tliigcr's Archiv. 1809. Dd. 70. S. 879— U0.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.