Bauhaus-Universität Weimar

säure gelösten Asche zu bestimmen. Einige in dieser Weise 
ausgeführte Bestimmungen stimmten jedoch nicht überein : 
der Galciumgehalt wurde immer zu niedrig gefunden : es muss 
dies dem Umstande zugeschrieben werden, dass die Asche des 
Calciunmucleohistons, auch beim längeren Kochen mit Salz¬ 
säure. sich nur theilweise löst: ein Theil des Calciums kann 
also in der Asche unaufgeschlossen und ungelöst bleiben. 
a. Calciumnueleohiston. Präparat I. 
0,8028 g trockene Substanz gaben: 
0.0151 g CaO = 1,344° o Ca. 
b. Calciumnueleohiston. Präparat 11. 
0.3.991 g trockene Substanz gaben: 
0.0074 g CaO = 1,324°'.. Ca. 
Es . ist bereits darauf hingewiesen worden, dass diese 
Präparate eine äusserst geringe Menge freies Phosphat, wahr¬ 
scheinlich Calciumphosphat, enthielten: es schien mir deshalb 
geboten, noch eine Kontrollbestimmung des Calciumgehalts 
auszuführen ; das Calciumnueleohiston wurde zu diesem Zweck 
auf folgende Weise bereitet: Der Thymusauszug wurde mit. 
Essigsäure gefällt : der Niederschlag, behufs Entfernung der 
Phosphorsäure, zweimal mit einer reichlichen Menge Wasser 
ausgewaschen und darauf in Wasser unter Zusatz von mög¬ 
lichst wenig Ammoniak gelöst: aus dieser Lösung wurde das 
Nucleohiston gefällt mit CaCl2 ; der Niederschlag wurde mit 
Alkohol ausgewaschen, bis der Waschalkohol kein CaCl2 mehr 
enthielt, und schliesslich unter Aether gebracht und getrocknet. 
Weil nur einmal mit CaCl.2 gefällt wurde, so war in dieser 
Substanz wahrscheinlich noch ein wenig Nucleoproteid vor¬ 
handen ; es wird aber gezeigt werden, dass der Calciumgehalt 
des Nucleoproteids innerhalb der Beobachtungsfehler überein¬ 
stimmt mit demjenigen des Nucleohistons, sodass diese geringe 
Menge Nucleoproteid keinen Fehler verursachen konnte. 
Der Calciumgehalt wurde wieder in der oben angegebenen 
Weise mittelst Extraction mit 5°/oiger Essigsäure bestimmt. 
0.7563 g trockene Substanz gaben: 
0.0142 g CaO = 1,341 °/o Ca.
        

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