Volltext: Ueber das Bilifuscin (31)

rin** ;tii' dessen Laboratorium stammende Arbeit von 
Simony 1 an. 
Die von (Um» genannten Autoren verwendeten Präparate 
Wiii'Hi nut verschiedene Weise dargestelli und zçi«ftt*n ver¬ 
schiedene Fi gen schaff en. 
Brücke s 1 >iIif11seiii war durch Ausschütteln menschlicher 
Galle mil Ghloroform, Abdestilliren des von der ( lalle getrennten 
Chloroforms. Ausziehen des Rückstandes' mit absolutem Alkohol, 
Anslall*‘ii der eingeengten Lösung mit Aether und Waschen 
des Niederschlags init demselben dargestellt. 
Ks war ein braunes, sich in Alkohol leicht mit Oliv färbt* 
■lösendes Pulver:■ «1er Gmelin’sehen Gallenfarbstolfreaetion 
gegenüber verbiell es sich negativ, eine Ehuneülaranalyse 
wur«l«‘ nicht gemacht. 
Stä<lel**r extrahirt«* mit Aether von Choleslearin und 
K*‘tt beireite und mit Salzsäure entkalkte Gallensteine mit 
Chloroform und behandelte den Rückstand' mit Alkohol: die 
alkoholische Flüssigkeit verdampfte er und zog den Abdampf- 
• ückstand mit A*‘ther aus, worauf er durch wiederholtes Lösen 
in Alkohol reinigte. 
Das .gewonnene Präparat war ebenfalls sohwarzbraun 
rni'l leicht/ mit brauner Farbe, in Alkohol löslich. Städeler 
gibt an. Bilitnsem gebe die Gallenfarbstotfreactionen ebenso 
schön und deutlich wie Bilirubin, 
W as die Zusammensetzung betrifft, gibt der Autor auf 
Dnmd der Klementaranalyse die Formel CinH2ftN,04 an. welche 
sieh von der -des Bilirubins durch ein Plus von einem Molekül 
W usser unterscheidet. 
Demnach haben die zwei als Bilifuscin bozeichneten 
Präparate wohl gewisse Eigenschaften. gemeinsam j jedoch 
zeig(>n sie auch sehr bemerkenswerthe L-uferschied**.' 
I« h liai)»“ «las dieser l ntersuchung zu Grunde liegende 
Präparat aut folgende- Weise dargestellt : Die gröblich zer- 
stos-t ucn Gallensteine wurden zuerst durch extraction mit 
1 Sifxnivi'iberwi't der Wiener Akademie voin .talm- ImT«;
	        
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