Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Beiträge zur Kenntniss der Eiweisskörper
Person:
Kossel, A. Fr. Kutscher
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17466/5/
>n enthält (las Baiyumsulfat eine gewisse Menge durch 
siedendes Wasser nicht extrahirbarer Stolle. Ebenso muss 
auch die Magnesia, welche zur Austreibung des Ammoniaks 
hinziigeliigt wird, einen 1 heil dieser humusartigen Stolle auf¬ 
nehmen. Wir bezeichnen den Stickstoff der irn Baryt- und 
Magnesianiederschlag zurückbleibenden Stoffe als «ilumin- 
slickstoll . Mit dieser Bezeichnung wollen wir nichts über 
da> \eihiiltniss der in Baryt- und Magnesianiedersehlügen 
zui ückblcibenden Stolle zu der- von Sch mied eher g als 
Melanoidinsäure analysirfen Substanz aussagen. Ebenso 
wenig haben wir Untersuchungen '.darüber angestellt, inwiefern 
die Ausfällung dieser buminarligen Stoffe durch Baryt und 
Magnesia eine vollständige ist: vielmehr betrachten wir die 
gewonnenen Zahlen lediglich als Minimalwerthe. 
Bie weitere Verarbeitung der in 1 gewonnenen Flüssigkeit 
war demnach folgende. 
II. Hie? sehwelelsaure Lösung wird mit einer heissen 
eoneentrirten Marytlösung vorletzt. bis die Beuelion nur noch 
schwach sauer und last die ganze Monge der 'Schwefelsäure 
ausgelallt war. Der Schwefelsäure liaryl wird auf der Nulsehe 
aligesangt. dreimal mit Wasser ausgekoehl, jedesmal abge- 
mitselit und mit lieissem \\ asser miehgewasehen. filtrate 
mid Waschwasser werden vereinigt. eingedam|>l't und die 
Flüssigkeit genau auf 1 Liter aiitgefülll. Von dieser Losung 
werden je 5 oder 10 eem. für die Kjeldalit-liestinmmng 
entnommen. Diese ergibt die Menge des im Barvlniedersrhlag 
zurückgebliebenen-Stickstoffs, also des Dum ins ticks toffs R 
Von derselben Flüssigkeit werden zweimal je 100 eem. 
zur Bestimmung des Ammoniaks mit Magnesia destillirt. 
Der Best der Flüssigkeit wird in einer grossen Sehaale bis 
zur völligen Vertreibung des Ammoniaks mit Magnesia auf 
dem Wasserbade erhitzt. Die drei vereinigten Flüssigkeiten 
werden mit Barytwasser bis zur stark alkalischen Reaction 
versetzt, der entstandene Niederschlag abgesaugt und durch 
dreimaliges Auskochen mit Wasser, Absaugen und Aus¬ 
waschen gereinigt. Die vereinigten Filtrate werden mit 
Schwefelsäure zur Entfernung des Baryts angesäuert, das
        

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