Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Untersuchungen über den Blutfabstoff. I. Ueber den Aether des Hämins. - II. Zur Kenntniss des Hämatoporphyrins
Person:
Nencki, M. J. Zaleski
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17441/24/
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und Sieber (largestellten Hämin haben wir den Diäthyläther 
des Hämins erhalten. 4g dieser Krystalle und (i g Chinin 
wurden in einem Gemische von 100 ccm. absoluten. Alkohols 
und ccm. Chloroform in der Kälte gelöst. 150 ccm. der 
tiltrirten Lösung wurden mit 850 ccm. absoluten Alkohols, 
85 ccm. Salzsäure vom specifisehen Gewicht 1,10 und 20 cctp.: 
W asser 5 Minuten lang im Sieden erhalten und hierauf er¬ 
kalten gelassen. Die Krystalle waren nicht so schön und 
homogen, wie in den beiden vorigen Präparaten; neben den 
sternförmig gruppirten Nadeln waren auch vereinzelte Würfel 
vorhanden : in wässerigem Ammoniak waren sie ganz unlöslich, 
leicht und vollständig löslich in Chloroform. • 
0.2978 g-gaben 0,1580 g 11,0 u. 0.7011 g 00,—5 98 °,0 II u 64,81° ® 0 
92282 » v 15,4 ccm. N-Gas bei 18,5° T. u. 764 rnm. Hst. 8,02°,« N 
0.5822 » » 0.1178 g AgCl u. 0.0680 Fe,0, — 4.98 °/o CI u. 8.18 ®/o N 
0.2571 » » bei der Aethyibestiminimg 0.1781 g AgJ == 8.81 °/o 0,H6. 
Wir stellen in Folgendem die erhaltenen Zahlen über¬ 
sichtlich zusammen. 
Es wurden gefunden : 
Die Formel : C34H;11 fC,H5),04N/:iFe 
1. 
2. 
8. 
verlangt: 
< : 
64.18 ° 'o 
64.21 ° o 
64.81 °/o 
C 64.86°, 
li 
5,(55 » 
5,85 » 
5,98 » 
H 5,78 » 
N 
7,94 * 
7,98 * 
8,02 » 
N 7.90 » 
l-v 
8.18 » 
— 
8,18 * 
Fe 7.90 ». 
CI 
5.80 » 
— 
4.98 » 
CI 5,01 V 
‘ ,H; 
7.1ft » 
7.98 » 
8.81 » 
(0*11&), 8,28/* 
Wir haben absichtlich den modus procedendi bei diesen 
.> Präparaten detaillirt angegeben, denn jede nur geringe 
A onioning in der Concentration der Lösung, Gehalt an Säure; 
Dauer des Erwärmens beeinflusst gleich die Kciiihcit dc»s 
Präparates. Wie aus der Zusammenstellung ersichtlich, war 
das zweite Präparat das reinste, wenn auch hier die Ausbeute 
nur gering war. Hei einer zweiten Darstellung des Diät by 1- 
âthois aus dem nach der Vorschrift von Nerrcki und Sieber 
mittelst Amylalkohol dargestcllten Hämins, wo das Erwärmen 
mit Säure nur einige Minuten länger dauerte, erhielten wir 
><‘hon ein anders zusammengesetztes Produkt. Es würden in 
diesem Versuche 3 g Hämin und 4,5 g Chinin in einem Ge-
        

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