Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Untersuchungen über den Blutfabstoff. I. Ueber den Aether des Hämins. - II. Zur Kenntniss des Hämatoporphyrins
Person:
Nencki, M. J. Zaleski
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17441/21/
wären, erhielt Murner gut untereinander übereinstimmende 
Zahlen, aus welchen er die Formel :C3:iH3r,04N4ClFe hereehre t. 
Der empirischen Zusammensetzung nach wäre dieses j-Hümin 
ein ï ]< imologes des Hämins von Xencki und Sieber, uu« j 
zwar ein F-ropionylhäinin 
A priori ist es ja nicht ausgeschlossen, dass aus dem 
Hämoglobin ebensogut wjé Acetylhämili auch Propionslhätuni 
abgespalten werden kann, t ns ist es deshalb wahrschein¬ 
licher, dass das -/-Hämin der Monoäthyläther des Acethämirw 
ist. weil Mürner selbst durch Destillation mit Natronlauge 
daraus Aethvlalkohol abgespalten hat. Monoätliylaeethämiti 
(:3fH^()jX4CllM‘ kann bei der Verseifung höchstens 6.7 " ■* 
Aethvlalkohol geben: zudem wissen wir vorläufig nicht, inwie¬ 
fern durch Kochen mit Alkalien das Aethyl vollständig ahg»>- 
s|>îtlten wird. Wir wissen andererseits, mit welch ausser¬ 
ordentlicher Leichtigkeit Hämin mit Alkoholen selbst dur:U'.C o 
d Il 5.21 » 
II 5.25 » 
Il 5M » 
; N S.:U » 
X S.iO » 
X S.25 » 
Fe s.an » 
edUSv Fe S,10 » v:/dd 
Fe S.2:l » 
a : r,.go » 
Cl 5.H0 » 
CI 5.2 t » 
Dass das ß-\ 
lämin in Alkalien leicht 
löslich ist, erklär?. 
sich aus dein l n 
iistande, dass im Monoäthyläther noch ein 
Hvdroxvl frei ist. 
Mörner hat auch den 
in Alkalien unN"- 
liehen Diäthyläther des Acethämins, wenn auch in wenige- 
reinem Zustande, dargestellt. Kr betont ausdrücklich, da« 
zur Darstellung des ^Hämins das Blutpulver bei Zinmor- 
tcmperatur mit dem sauren Weingeist digerirt werden mic>. 
Dei längerem Frwärmen der sauren Lösung wurden ni'h 
Nudeln und Diät toben des ‘/-Hämins, sondern fast durchgehen: 
würfelförmige. weniger gut entwickelte Keystalle erhalten;:
        

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