Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber die Beeinflussung der Eiweisscoagulation durch stickstoffhaltige Substanzen
Person:
Spiro, K.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17436/5/
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In zwei anderen Versuchsreihen, die in derselben All 
angestellt wurden, stieg der Gerinnungspunkt bei der zehn¬ 
fachen Verdünnung um 2,2 resp. *2,8° im Mittel der Zahlen. 
Man könnte vielleicht geneigt sein, gegen dieses Resultat 
einzuwenden, dass die Verschiebung des Gerinnungspunktes 
nur eine scheinbare sei, bedingt dadurch, dass in verdünnteren 
Lösungen die Masse der coagulablen Substanz geringer sei 
und so die schwerer erkennbare Coagulation auch erst bei 
höherer Temperatur sich zeige, daher die allmähliche flockige 
Ausfüllung auch erst später deutlich werde. Hiergegen kann 
jedoch eingewandt werden, dass, wie aus den obigen Protokollen 
' ersichtlich, die Depression des Gerinnungspimktes auch schon 
bei geringer Verdünnung recht coUcentrirter Lösungen deutlich 
in Erscheinung tritt, also auch da zu erkennen ist, wo die 
Menge der coagulablen Substanz noch gross ist. Ferner han¬ 
delt es sich ja auch bei der Coagulation nicht um einen mit 
steigender Temperatur allmählich verlaufenden Process, sondern 
um einen solchen, der, an eine bestimmte Temperatur ge¬ 
knüpft, bei dieser vollständig vor sich geht, so dass also das 
spätere Gerinnen nicht als eine Verzögerung angesehen wei¬ 
den kann. 
Da ich meine Coagulationsversuche zum Th eil auch in 
alkoholischer Lösung ausgeführt habe, sei in dieser P*i< h- 
tung Nachstehendes bemerkt. Die alkalische Réaction des 
i,ativcu Eiereiweisses oder des Serums ist zwar deutlich, al" i 
doch nur ganz ausnahmsweise so stark* dass nicht durch, die
        

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