Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zur Kenntniss der Endprodukte der Pepsinverdauung
Person:
Pfaundler, Meinhard
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17428/5/
Z n ii z dus zweitgenaimto Verfälimi, da das Ziiiksulfat einer 
nachträglichen Entfernung besser zugänglich ist, als das 
Ammon sul lat. 
Zur Beseitigung der Peptone habe ich verschiedene Vei¬ 
tähren angewandt. Zunächst benutzte ich die Ausladung mil 
.tod nach E. P. Pick, wobei ich so verfuhr, dass ich die nach 
Abscheidung der Albumosen erhaltene saure, mit Zinksullät 
gesättigte Flüssigkeit mit einer Lösung von .lud in Jodzink- 
solution völlig aus fällte. Dieses Verfahren erfordert die nach¬ 
trägliche Fntterming von .lod. Zink, Schwefelsäure und eventuell 
von tvhlor, wenn (tie Verdauung mit Salzsäure vorgenommen 
worden war. Durch succf‘ssive Behandlung mit Aether, Chloio- 
IV»rin, Bleioxyd, Silbersulfat, Schwefelwasserstoff und Baryl- 
livdrat, bezw, Bamimcarboiiat lässt sich dies erreichen. Ob 
mit «len sich abseheidendeti Peptnnperjodiden nicht auch An-- 
llicile von unbekannten Endprodukten gefällt werden, i.-i 
freilich nicht fest gestellt. Die Erfahrung, dass bei der Aus-, 
sälzung der Albumosen aus den Verdauungsgemischen und bei 
der Ent terming der Peptone durch Jod grosse Verluste an den 
nicht die Biuret react ion gebenden Körpern unvermeidlich sind, 
führte zu Versuchen, letztere auf andere Weise zu isoliron. 
Aber es bewährte sich weder die zu diesem Behüte ange¬ 
wandte Tanninfällung der höheren Verdauungsprodukte, noeli 
die Fractionifung des in tote benzoylirten Gemenges. 
Ich habe datier in einem anderen Versuche nach Aussalzung 
der Albumosen mit Zinksullät aus dem Filtrate zunächst das 
Zink und die Haupt masse der Schwefelsäure entfernt, dann dir 
Peptone mit einer 10°,'« igen Lösung krystaltiniseher Phosplior- 
w
    

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