Bauhaus-Universität Weimar

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Auch liier sind die von mir beobachteten Erscheinungen 
in qualitativer Hinsicht dieselben wie bei den Versuchen mit 
Eorniose und Methose ; es sind nur quantitative Unterschiede 
vorhanden. 
Die folgende Tabelle, welche nur eine relative Bedeutung 
hat, stellt diese quantitativen Unterschiede anschaulich dar. 
Her im Harn gefundene Procentsatz des eingeführten Zuckers. 
* : » 
» > 
» > 
» > 
d-Glycose 
(Schöpfen 
Forrnöse 
Methose 
glycosid 
V. jugul. 
7:4.3 °\* 
7.1.5® o 
OO.H0« 24.0 
> mesent. living. 
11 °/o 
12 °« 0 
» gefütl 
• 0 
102 «/,,* 
«2.0° ..* 15.CC * 
Magen hung. 
15.7 V 
7.H% 4.7 ° v) 
* gefütt. 
Ö.O°;0 
H.7° o 0 
mir untersiK 
•hten Substanzen 
erwiesen sieh 
geeignet, als Material für die (ilycogenablagerung in der Leber 
zu dienen. 
Die BelundC hinsichtlich des Schicksals der von mir 
eingeführten Substanzen weisen sowohl in qualitativer als in 
quantitativer Hinsieht darauf hiio dass bei Einführung der Sub¬ 
stanzen in die v. jugularis der geringste Procentsatz bei 
Einführung des W-Methylglyeosids im Harn erscheint : letzteres 
verbrennt folglich im Organismus viel rascher nicht nur als 
Fort nose und Methose, sondern auch als d-(ilyeose. Es ist 
möglich, dass diese leichtere Verbrennbarkeit bedingt ist durch 
die Anwesenheit der Methylgruppe, welche selber leichter 
oxvdirt wird und dadurch zu einer schnelleren O.wdirung und 
folglich auch Verbrennung der Kohlehydratgruppe führt. Wir 
wissen z. B., dass die Verbindung einer so leicht verbrenn¬ 
baren Substanz, wie es die* (Jlvcuronsäure ist, mit aroma- 
tischen Abkömmlingen, erstere vor der Oxvdirung schützt 
und ihr Auftret (Mi im Harn in Form von gepaarten Verbin¬ 
dungen möglich macht : in dem vorliegenden Fall könnte da - 
umgekehrte Verhalten vorliegen d. h. eine leichtere Oxydir- 
barkeit einer Substanz in Folge der Vereinigung mit der Methyl¬ 
gruppe. In dieser Hinsicht wäre es interessant, Methylab- 
C.hrirakter des Zuckers\ d-Glycose.
        

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