Bauhaus-Universität Weimar

I mständen vorliegenden Heobachtungen sind zu Schlüssen in 
dieser Dichtung nicht verwerthbar, weil sie nur die Total- 
siiinmc des nnoxydirten Schwefels betreffen, dessen einzelne 
lleslandtheile wohl keinem einheitlichen Stolfwochsolvorgango 
ihre Fnlstehung verdanken. 
Ah(‘r auch die I abolie der .Sdiwefelsäuroausscheidung 
z. i^t kein Ahweiehen von den normalen Zahlen inrSinne'einer 
Verminderung. Die in einigen Versuchen beobachtete Krhohung 
des \ erhäl laisses von GesammtSehwetelsäure zu Gesamml 
schwelel. nach der Leberexstirpation findet Wold darin ihre 
hikläi im»*, dass die der Dalle entstammenden Schwefel vorhin-' 
duni< h meist knapp an den Fehlergrenzen der liestimmung be¬ 
wegen. Die ausgeschiedenen Mengen waren schon normaler 
Weise recht klein: doch ist jedenfalls zu ersehen, dass die 
A et 11 ersel i wefel sä 11 ren nach der Leberexstirpalion/niehl fehlen, 
,,n,l somit ist kein Grund vorhanden, die Synthese derselben 
;ds eine ausschliesslich an die Leber geknüpfte Function zu 
betrachten. 
Hei Zusammenfassung der gefundenen Thatsachen komme 
b h somit zu dem Schluss«*, dass im Vogelorganismus der Leber 
eine wesentliche Holle lud der Hildung der Schwefelsäure aus 
•leni Schwefel der Nahrung nicht zu kommt: 
h 0 Minkowski, Archiv I. exp. Path. u. IMiarmak. XXI 
2 O. Minkowski, llie Störungen der Leberfunction. Lu barsch- 
Osterta^l 1897. S. 7h).
        

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