Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber eine neue zuverlässige Methode zur quantitativen Bestimmung der Harnsäure im Harne
Person:
Jolles, Adolf
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17395/21/
ist die Beuction anzuseben, worin nach 1 /i ständigem an¬ 
haltenden Erwählten resp. massigem Kochen tier letzte Per- 
nmnganatzusatz nicht mehr verschwindet. Hei Verwendung 
von 100 ccm. Harn genügen nach den bisherigen Versuchen 
in der Hegel 5—10 ccm. der Permanganatlösung von oben 
angegebener Concentration. Der nach circa 14 ständigem 
Kochen verbleibende I^rmanganatrest wird vortheilhaft durch 
tropfen weisen Zusatz von Oxalsäurelösung entfernt. Nunmehr 
lässt man das Becherglas durch Einstellen in kaltes Wasser 
erkalten, bringt in das Befass etwas Lackmuspapier und fugt 
hierauf’ concentrirtc Lauge cubikcentimeterweise unter weiterem 
Kühlen und Lmriihren so lange vorsichtig hinzu, bis das 
Lackmuspnpier alkalische Reaction anzeigt. Hierauf wird tier 
Inhalt des Becherglases quantitativ in das Sel îüt teige fass (’, des 
Azotometers gespiill, dann gibt man in das kleine Hartgummi¬ 
gelass 20—20 ccm. Bromlauge1 ), und bringt dieses (iefäss am 
besten mittelst einer Pincette so vorsichtig in das Sehüttel- 
gefäss hinein, dass keine» Vermengung der beiden Flüssigkeiten 
statt hat. Nunmehr füllt man die Maassröhren mit Wasser, 
setzt den (iummistopfen. der durch einen Vacntmisehlaiicli 
mit dem einen Maassrohr verbunden ist, so auf das Schütlcl- 
gefäss, dass die Lage des Stopfens sich bei dem später 
zu erfolgenden Schütteln des Gebisses nicht ändern kann, 
da dies einen Fehler in der Bestimmung nach sich ziehen 
würde. Sobald beide Flüssigkeitssäulen in den Böhren das¬ 
selbe Niveau zeigen, wird das freie Schlauchende k am 
(iummistopfen durch einen passenden Quetschhahn 
    

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