Bauhaus-Universität Weimar

Vereinigt nun diese Tabelle ein ausserordentlich heterogenes 
Material — selbst I In gl eich mässigkei ten in der Handhabung der 
Methodik sind nicht sicher auszuschliessen —, so erscheint es 
mir um so bemerkenswerther, dass auch hier unleugbar die 
Schwankungen des neutralen Schwefels, insbesondere wenn 
man von der höchsten und der niedrigsten Zahl (0,0377 
und 0,45) absieht, minimale sind im Vergleich zu denen des 
sauren und des Gesammtschwefels ; dementsprechend steigen 
auch hier im Allgemeinen die Procentzahlen nach dem unteren 
Ende der Tabelle zu an. Erheblich deutlicher tritt aber auch 
hier die Abhängigkeit der Procentzahlen von der Grösse der 
Eiweisszersetzung hervor, wenn wir in analoger Weise, wie 
oben, die mit verschieden grosser Gesammtschwefelaussclieidung 
vertretenen Einzelindividuen gesondert betrachten : es sind dies 
die beiden Versuchspersonen Heffter's (4). 
Tabelle lia. 
Diät 
Person W. 
Person H. 
X | . I 
J, Ix 
f- '' x a? i 
4 Diät 
Sä £ o i 
X 
X » 
HH 1 
i x m 
! Ä C 
Fleischdiät . . 
1.79 1.5 
0,29 16,2 °/o Fleischdiät . . 
1.78 
1,301 0,45 
25,3 0 o 
Milchdiät . . . 
1,1 0.91 
0,19 17,2 °/o Gern. Kost . . 
1.04 
0,79 0,25 
24,3 °/o 
Gern. Kost . . 
0,72 0,53 
0.19 26.3 °/o Milchdiät . . . 
0.87 
0.67 0.20 
23,6 °/o 
Brotdiät .... 
0.64 0.43 
0,21 33,2 Brotdiät .... 
0.62 
0.40 0.22 
33,3 °/o 
He f ft er, der in seiner Arbeit die absoluten Zahlen seiner 
Versuche nicht bringt und sie vermuthlieh gar nicht kannte, 
führt die Unterschiede der Procentzahlen auf die verschiedene 
Bindung des 8 im Eiweiss der verschiedenen Nahrungsmittel 
zurück. Allein angesichts der Tbatsacbe, dass die absolute 
Ausscheidung des neutralen Schwefels bei den verschiedenen 
Ernährungen fast gleich ist, darf man wohl jene Annahme 
ohne Weiteres znrückweisen: die Entstehung der verschieden 
hohen Procentzahlen erklärt sich hier in unserem Sinne ganz 
von selbst.
        

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