Bauhaus-Universität Weimar

Scheidung die wichtigste Eigenschaft des GloVulins zeim 
nämlich in \\asser unlöslich zu wtTden, damals ldcht unter¬ 
nommen. 
Erst als Durkliardt11 gegen die llamma rs ten'sche 
I»estiinmung den hinwand erhob, dass die nach Fullernuiig 
des durch Dialyse erhaltenen Niedersclages mit Magnesium- 
siillat entstehende Fällung hei neuerlicher Dialyse in Losung 
hleihe. da trat Hammarsten einen näheren DeWeis für seine 
Behauptung an, dass der durch Magnesimnsutiät unlöslich 
werdende Körper seiner Gesummt heit mich GJolmlin sei. 
Di.esei Gewois stützt sich aut \ ersuche nach zwei 
IIichtimgen. Einerseits erbrachte Hammarsteu den Nach- 
weis, dass Globulin überhaupt nicht ganz unlöslich in Wasser 
sei, indem reines Globulin, gewonnen durch Dialyse eines 
Serums, wenn man es in Kochsalz aullöst und neuerlich 
dial y si rt, nicht ganz zur Ausscheidung kommt, so dass Mengen 
\(»n et wa 0,10 o der Substanz in Lösung bleiben. Andererseits 
liihrt er Versuche au, Welche zeigen sollten, dass, wenn man 
den 11 agliehen (üohulinniodcrsehlng einem IteiurgUngs verfahren 
unterzieht - solche waren die Wiedcrlallung mit Magnesium- 
sullat und Kochsalz ...... doch ein Theil dieses Körpers un¬ 
löslich wird. 
Während nun di«» \ ersuche der W iederfüHung mit 
Magnesiiimsultät nur hier und da ein Fnlöslichwerden des 
Niederschlages zur Folge hatten, gelang es \\ anima rslèii, 
«lurch nachfolgendes Verfahren einen Theil ales in Wasser lös.-- 
f'Hien Körpers unlöslich zu machen. Ilammarslen dialysirle 
Son,"h Dllrirte. den Niederschlag ab und .schied im Filtrat den 
Best des Globulins mit Magnesimnsulfat ans, löste den'erhaltenen 
Niederschlag in W asser und faille neuerdings mit Maguesium- 
'"Ital. löste wieder und erzeugte nach Entfernung des Magncsium- 
;uHates durch Dialyse nun mit Kochsalz eine Fällung die gelöst 
Und der Dialyse unterzogen wurde. 
Trotzdem jetzt nur geringe Mengen von Kiweiss unlöslich 
wurden, hielt Ilammarslen den lîeweis für erbracht, dass alles
        

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