Bauhaus-Universität Weimar

lieber die Plasminsäure. 
Von 
Alberto Ascoli. 
'Aus dom physiologischen Institut in Marburg.) 
1 *), r Heda, ti.m /.ugegangon am 2, August lh'.t**. i 
Diejenigon phosphoWialligen Stoffe, welche man Ursprung lit h 
unter der Bezeichnung * Nuclein» zusammen fasste, haben * i, j,' 
als durchaus versehiedtmartig erwiestai. Nachdem die (im,,,, 
der Paranucleinstdfle > abgetrennt und die Nucleine als Ver¬ 
bindungen von organischen phnsphorhaltigcn Säuren iXuH.m- 
>äuren) mit Eiwcisskürpern charakterisirt waren, ergab sich, 
dass die als Nudeinsäuren bezoichneten Verbindungen durchan- 
verschiedenartig sind. Nach A. Kos sei1) können dieselben in 
Ä ^h upjten eingetlieilt werden : 11 Thymonucleinsäuren, 2 ) (irit,,,. 
der Inosinsälire und (iuanylsäure, 3) Plasminsäure. Die Tliymo- 
nucleinsäuren sind unter sich verschiedenartig. Zum ïîoi-jut i 
z(‘ic!met sich eine derselben dadurch aus, dass sie gelatinii.n h 
Lösungen bildet,2) während andere diese Eigenschaft niclit 
besitZOU. 
En ter dem Namen Plasminsäure > wurde von A. Koss, 1 
Hue aus Hefe dargestellte .Substanz beschrieben. Ich will die 
Ergebnisse seiner Untersuchungen wörtlich wiedergehen : f)rt- 
1‘lasmmsäure unterscheidet sich von der Xucleinsäure setat 
J) b i ehr ,e ich * s Kncy klopädie. Bd III. 
2) A. Kossel, Weitere Beiträge zur Kenntnis* der Nuclein^mv 
Archiv für Anatomie und Physiologie. Physiologische Abtheilun" K)4 
S. 195. •' . .; r 
3 Archiv für Anatomie und Physiologie. Physiologische \i- 
t he thing 1898, S. 100 und folgende. .
        

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