Bauhaus-Universität Weimar

im 
nähme stattfinden soll, muss ich also nach diesen I nter- 
m Iiungen als widerlegt betrachten. 5 ^ 
Mit dieser Behauptung belindet sich die voir Ar Ilms 
zurrst gemachte und dann von Anderen bestätigte Beobachtung, 
i|;i»s die löslichen Kalk sake ein noth wendiges Bedingniss für 
du* (icrinnung des Blutes oder 1 Masmas sind, in keinem Wider- 
'l'iuch. Ks ist nämlich sehr wohl möglich, dass die Kalksalze, 
m l eberoinstimmung mit der Ansicht Pckolharing's, gerade 
tiii* die Entstehung des Fibrinfermentes von Bedeutung sind. 
Die löslichen Kalksalze wirken übrigens; wie ich .zuerst für 
-lie Transsudate nachgewiesen habe, auf die Gerinnung der 
I ranssudate und des Plasmas derart ein, dass sie tlieits die Ge¬ 
rinnung beschleunigen und theils die Menge des ausgeschiedenen 
I-users to lies vermehren. Da man aber bei Gerinrmngs versuchen 
mit Plasma oder 1 ranssudaten mit Gemengen von complicirtery 
zum I heil unbekannter Zusammensetzung arbeitet, schien es 
mir nicht ohne Interesse zu sein, die Wirkung der Kalksalze 
mit die Geschwindigkeit der Gerinnung wie auf die Menge 
des Faserstoflbs in Gemengen von möglichst reinen Fibrinogen- 
uiid Fi brin fermen tlösi ingen zu untersuchen 
Zu dem Ende habe ich die folgenden tabellarisch zu- 
sainmengcstellteh Versuche ausgeführt. Die Ferment* und die 
Kihrinogenlösungen waren, wie oben angegeben, bereitet und 
das Fibrinogen war durch mindestens zweimaliges Ausfällen 
mit chemisch reinem NaCl frei von Knlimnoxalat erhalten. 
Pie Menge des Fibrinogene in der Lösung wurde durch Fin- 
trockncn einer abgemessenen Menge derselben, Trocknen bei 
< t wa 105° C. bis zum constanten Gewicht, Finäschern, Be¬ 
stimmung des NaCl durch Titration mit AgNO-, NPo, und 
Ikrechnung des Fibrinogens als Differenz bestimmt.' Das aus- 
geschiedene Fibrin wurde erst mit verdünnter NaCI-Lösung 
'ind darauf mit Wasser gewaschen, in kleinen Kästchen aus 
Hatinblech bis zu constantcm Gewicht getrocknet,; gewogen 
oir>geäschert. Die Asche war jedoch meistens nicht genau 
wägbar. In jedem Versuche wurden 1Ö---20 ccm. Fibrinogen- 
f'sung verwendet, wodurch mè für genaue Wägungen völlig 
(anreichende Menge Fibrin — als Minimum 1 IO, incrstens
        

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