Bauhaus-Universität Weimar

tii ink'll nicht in F rage kommen, da sie zu geringe Ausbeuten 
gäben. Fs wäre allerdings interessant, auch solche Hä mine, 
welche nach den Analysen Cloëttas Und Ho se n I e} d s nur 
drei Slickstolfatome im Molekül enthalten, nach meiner Methode 
zu oxydireh, um zu erfahren, oh sie not h dim llarnatinsihiren > 
liefernden Kern enthalten. Was die M orner'sehe11 Methode 
uiihelangt, so habe ich leider, seine guten Ausbeuten von d bis 
$5 gr. pro Liter Blut trotz vider Versuche nie erreichen 
kennen. ' 
Fm nun die Spaltungsprodukte des Hämatins — womöglich 
auch der Menge nach — feststellen zu können, ivunle die 
Oxydation theils in saurer, theils in alkalischer Lösung vor¬ 
genommen. 
A. Oxydation des Hämatins in eisessigsaurer Lösung mit 
Natriumdichromat bezw. Calciunkhromat. 
«i In eisessigsaurer Lösung nimmt eine Molekel llänmtin 
hei Zimmertemperatur in kurzer Zeit 8 A tome Sauerstoff auf, 
welche ihr in Form von Natriumdichromat in wässeriger Lösung 
geboten werden. Schon hierbei tritt eine Wesentliche Spaltung 
ein, denn es konnten ca. ätherlösliche Säure2) neben 
einem dem Hämatin sehr ähnlichen Körper erhalten werden. 
Letzterer lieferte bei weiterer Oxydation in alkalischer Lösung 
durch Kaliumpermanganat noch reichliche Mengen derselben 
ätherlöslichen Säure von der Formel CJLO-. 
b) 12 Atome Sauerstoff werden bei Zimmertemperatur 
nur während wochenlangen Stehens, rascher, d. h. in ca. einem 
Tage, beim Erwärmen auf 50—60° aufgenommen, * 
Die Spaltung der Hämatinmölekel- ist; eine vollständige, 
es können bis zu 40° o derselben an ätherlöslichen Produkten, 
und ca. 40°/o des eisenhaltigen, nur in Alkalien löslichen Körpers, 
welcher bei verschiedenen Versuchen wechselnde Zusammen¬ 
setzung zeigt, gewonnen werden. Ausserdem wird Kohlendioxyd 
abgespalten, allerdings nur in ganz geringer Menge. Sie betrug 
1 Sonderabdruck aus dem Nordiskt Medic inskt Arkiv. Festband 
Nr. I. S. H. . " ' . 
-) Sie bestand bei diesem Versuche zürn grössten Tbeil aus 0,11,0.,.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.