Bauhaus-Universität Weimar

Im »«-hmil siedendem Benzol ausgezogen, bis eine Probe 
H*lhhn heil ri Verdunsten keinen Rückstand mehr hinterlie- 
: Zur Erschöpfung des (iewehes mit Alkohol und Benzol 
waren im Ganzen 8—10 Tage erforderlich. 
Die Nerven wurden durch Zerschneiden mit der Seheeic 
und naehheriges Zerzupfen zerkleinert, um dann direkt in Alkohol 
gehiaehl und in der eben hesehrielienen Weise der Extraction 
niil Alkohol und Benzol unterworfen zu werden. 
Die zweckmässiger -Welse in Porzellanschajen gesammelten 
Auszüge wurden nach beendeter Extraction in denselben aal 
dem Wasserbade zur Trockene eingedampft, der Rückstand 
wurde mit 0,7ö°/oiger HCl angerieheu und dann gespalten in der 
V\ eis«*, wie es c>ben für das Protagon beschrieben ist. Bei den 
in «len einzelnen Bestimmungen verwandten Substanzmengen 
genügten jedes Mal höchstens lOO ccm. dieser Same. Das 
Sieden unterbrach ich nach Ö0 Stunden, nachdem ich mich 
mehrmals überzeugt hatte, dass nach dieser Zeit die vollständige 
Abspaltung der reducircnden Substanzen aus dem Nervenmark 
gelungen ist. Das weitere Verfahren gestaltete sich so, wie e.« 
iiir das Protagon angegeben ist. 
I in bei der Kuplerbestimmung die gleichen Bedingungen, 
wie dort, zu befolgen, musste im einzelnen Falle das Filtrat 
so \ erdünnl \\ erden, dass 50 ccm. desselben nicht mehr als 
00 mgr. Kupier entsprachen. Nach der Iiir 50 ccm. gefundenen 
Kupfermenge wurde nach der oben wiedergegebenen Tabelle 

    

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