Bauhaus-Universität Weimar

zur Lehre vom Hämatoporphyrin des Harns. 
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IVuf. E. Nebelt ha ii. . 
der in* (Jk im>i In n Klinik zu Marlmrir t 
lH-r l>ij'*. April isw.v ~ 
ln di« ïnodiciniseho Klinik wurde im Juni 1895 ein« 
Patientin aufgenommen, weU lu» die Zeichen liereditärt^r Syphili. 
an sich trug und welche, solange sic sich erinnern konnte 
einen burgunderrot hen llnrn entleerte. Die nähere Untersuehun; 
eryfah als die 1 rsache der Itotbfärbung die Ausscheidung einer 
inrhsjollos, dessen Verhallen an die bekannten Kigensehafhi 
des llämatoporphyrins erinnerte. Die Patientin, welche (ie 
schwüle im (iesicht nnd am Kopte aufwies, wurde längen 
/<‘it in der Klinik behandelt und die Gelegenheit benutzt, um 
den Farbstoff in grösserer Menge zu genauerer Untersuchung 
/n gewinnen. 
Der Harn zeigte während der ganzen Zeit der Iteobachluii^ 
ai gesehen von ph ysiotogischen Schwankungen bezüglich dei 
Menjî(‘ und des speeilischen Gewichtes stets dasselbe Verhallen 
Kr wurde vollständig klar entleert, die Karb(‘ war heil 
burgiinderrolh, je nach der Menge an Intensität etwas wechselnd 
|)ie Iteaclion war stark sauer. Der Urin war frei von Ei weiss. 
Zucker, Aceton und Acetessigsäurc : enthielt stets neben dem 
rothen Farbstoff reichlich Urobilin. 
Die Methoden.1) welche gewöhnlich zum Nachweis d 
llämatoporphyrins dienen, führten auch hier zum Ziel, so di 
c* 
9 V ergK. die ausführliche Zusammenstellung über Hüinat« 
Phynn in Neu haue t und Vogel. Analyse des Harris, III. Auflage. !■>• 
arbeitet von Huppert-Wiesbaden. 1898.
        

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