Bauhaus-Universität Weimar

Dei Anstellung der Diurel reaction mit dem erwähnten 
I* ill ml von der Lssigsäurefällung war mir nun aulgelïdlen. d;c.~ 
die Ueaetionsmischung heim Kiiiilzen eine rein rnllie Färbung 
anualiin. wie man sie hei Anstellung der. Trommer scheu I>r<>1 m■ 
an schwachen. ulbumoschalligcn Traubenzuekerlösiingen be¬ 
obachtet. In der Thal enthielt die Flüssigkeit reichlich Kuplei- 
oxydul. Iler Zusatz von llliodauammoniumlösung bewirkte in 
der mit Salzsäure ungesäuerten Keaelionsflüssigkeil (‘im* reicht 
liehe weisse Ausscheidung von (uprorhodanid. Auch gcwölm- 
liche Albmnosen gehen unter diesen Fmständen Deduction, 
aher «lie* lleàelion mit Dhodanainmon ist hei denselben Con¬ 
cent rat ionsverhällnissen unvergleichlich sei)wächer. Die Ver¬ 
koche, die Stärke der Deduction durch die Quantität des 
gebildeten < üiprorhodanids festzustellen, führte zu keinen 
lu auehharcn Resultaten, da die <*i*lialt<*n«*i» Werl he zu sein 
schwankten. 
Kinen Anhalt über die Quantität der mhteirenden Sub¬ 
stanz gewährt indessen folgender Versuch. 
^ 5 rem. der Flüssigkeit wurden mit 10 ccm. Feh li ngscher 
Lösung erhitzt. 10 Minuten im Sieden erhalten. Die Mischung 
wurde grüngelb, es schied sieh fei averti teil tos Kupferoxvdul- 
hydrat aus. Xunmchr wurde verdünnt, mit Salzsäure ungesäuert, 
dann mit 2° «üger Bhodanammonlösung gefällt : es entstand 
ein reichlicher weisser Xiederschlag. Heim Ahfiltriren ergib 
sieh, dass das Filtrat last vollständig kupferfrei war. Das 
Ku| » Ici- aus 10 run. Fehlt n g’ scher Lösung wa r also v< » II- 
shindig redueirl, das DcductiunsVCfinügcn- entsprach als«» niin- 
destens 1 *,o Zucker. - 
So wenig wahrscheinlich damals auch die Annahme war. 
dass die redueirende Substanz etwa Zucker sein könnte be¬ 
nutzte ich doch den noch vorhandenen liest der Flüssigkeit 
zur- Prüfung der (iührfähigkeit. 
1! I*ine kleine Ouantiläl der Flüssigkeit wurde mit Presshefe tm! 
dnrc htîesehiit telt, in ein G.älirungsrühr« 1 »eh A gefüllt. Quecksilbeiversc hltes. 
Auhewahrung im Thermostaten bei HK -H0n. Nach 20 Stunden war m 
der Kuppe «tes (jährungsröhrchens A eia etwa linsengrosses (iasblasclrn 
'/ai constatiron. in der Kantrollröhre .R ein wenig mehr als stecknad - 
kopfgrnsses. .
        

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