Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber Einführung von Jod in das krystallisirte Serum- und Eieralbumin
Person:
Kurajeff, D.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17293/10/
Genommen wurden ca. 8.0 krystallisirtes;' Seminalhumin, 5.0 Jod- 
kyJiiini. 2.5 jodsaures Kalium. 2 (im. coneentrirte Schwefelsäure. rn. 
:>i»u rem. Wasser. hie Mischung wurde unter bäuligi m Schütteln 
t stunden o> Minuten lang aut »lern Wasserbade -erhitzt. .|-»h> weitere 
Bearbeitung des .Präparates wie früher. 
Pi a p a i a t As '.lodkalimn, jodsaures Kalium. Schwefelsäure; Tem¬ 
peratur Ott—1(M)°. Versuchsdauer 6 Stunden'. 
Genommen wurden ca. 6,0 krystallisirtes Serumalbomi'n. 5,0 .h»d- 
kalium, 2.5 jodsaures Kalium. 2 ccm. concent ri rte Schwefelsäure, eu. 
tot» ccm. Wasser. Die Mischung wurde 0 Stunden lang auf dem Wrässer- 
ltade‘ erhitzt, her Leberschuss, von freiem Jod war sehr gross. l»iie Filtrate von den Nietler- 
schlä^en / und 8 gaben beim Versetzen mit dem gleichen Volumen ge¬ 
sättigter Ammonsulläflösung starke braune Fällungen. wie bei Prä¬ 
parat A,.. - - 
I i «i pärat A0 (Jodkalium, jodsaures Kalium. Schwefelsäure ; -Tem- 
pHatur !H>—100", Versuchsdauer I Stunde'. 
Genommen wurden ca. 10.0 krystallisirtes Sejumalbumin. 5,0 .lod- 
kaliumy 2.5 jodsaures Kalium, 2 ccm. coneentrirte Schwefelsäure, ca. 
»;><» ccm. Wasser, hie Mischung wurde unter beständigem Schütteln 
1 Stunde auf dem Wasserbad erhitzt und darauf über Nacht erkalten 
gelassen. Das Filtrat des Niederschlages gab mit Ammonsulfat eine be¬ 
deutende Fällung. 
Präparat Aio (Jod. Jodkalium. Magnesiumcaibonat: Temperatur 
»0 at)", Versuchsdauer 7 ^ 2i Stunden). 
Ga. 20.0 krystallisirtes Serumalbumin, 15.0 Jod. lO.Oklodkaiimn, 
lo.OMagnesiumcarbonat, ca. 600 ccm. Wasser, .hie- Mischung stand 
( Tage bei einer Temperatur von 10 -50°, die Beaction war anfangs 
neutral, wurde jedoch in der Folge alkalisch. Eine Fällung von Albumin 
1,1 der Flüssigkeit fand nicht statt. Die Flüssigkeit war wenig gefärbt. 
>ie wurde liltrirt. das Filtrat mit Ammoniak. versetzt und darauf 
mit Essigsäure gefällt, hie weitere Behandlung des Präparates wie 
vordem. ■■■■.■_ 
Die dargestellten Präparate des Serumalbumms besasseo 
in» Allgemeinen dieselben Eigenschaften, wie das Jodülbutnin 
Hofmeister s. Das getrocknete und zu Pulver zerriebene 
lodserumalbumin war gewöhnlich v<>n bräunlich grauer Farbe1, 
unlöslich in Wasser und Alkohol, leicht löslich in Alkalien: 
uns ajkalisclter Lösung Hess cs sich .durch, vorsichtiges Ah- 
siuern mit Essigsäure in Form eines voluminösen Nieder¬ 
schlages quantitativ herausfällen, der sich im Feherseliuss von 
h'-igsiinre etwas löste. Es gab die Xanthoprotein- und Paaret-
        

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