Bauhaus-Universität Weimar

rijimmonhang herausnimmt, ohne den beschränkenden Vorder- 
und Nachsatz hinzuzufügen, und es so hinstellt, als hatte ich 
/.. B.1 ) als erste These die Behauptung aulgestellt, dass wir 
im .lodothyrin der Hammelsschilddrüsen ein chemisches In¬ 
dividuum vor uns haben, während ich thatsächlich im Zu¬ 
sammenhang mit aller Reserve sagte:2) Nachdem .... erhalten 
wurde, und aus den anderen obigen Daten scheint mir der 
S chl ii ss be re c h tig t, dass wir im .lodothyrin der 1 lammels- 
schilddrüse ein chemisches Individuum vor uns haben, welches 
höchstens noch in einem geringen Procent salz Bei¬ 
mengungen enthält, die zu entfernen bisher nicht 
ge langen is t. Auch die beiden anderen Behauptungen habe 
ich in dieser Thesenform niemals aufgestellt. 
Derselbe Vorwurf muss Blum gemacht werden, wenn 
er am Schluss seiner Arbeit sagt :3) Ich glaube aber, wer’ vor- 
art heilslos an diese Erörterungen herantritt, wird den Satz 
von Boos,4) dass das Vorkommen einer Jodirung im lebenden 
Organe bisher gänzlich unbewiesen ist, hiernach nicht mehr 
schwer nehmen ». An der betreffenden Stelle sagte ich : « Die 
künstliche .1 odirung der Schilddrüse ist offenbar ein 
Process, der von der Bildung der jodhaltigen Substanz in 
der Schilddrüse im Leben ganz verschieden ist, ein Process, 
dessen Vorkommen im lebenden Organe jedenfalls 
bisher gänzlich unbewiesen ist.» Blum hat nur das Wort 
künstlich ausgelassen und damit den Sinn total geändert. 
Zu der Blumschen Kritik des .lodothyrins und seinen 
l ntersuchungen desselben muss ich bemerken, dass er nach 
der in seiner Arbeit beschriebenen Methodik niemals das von 
Bau mann und mir angegebene Verfahren zur Darstellung 
dieser Substanz benutzt hat. Es ist dann nicht weiter wunder- 
I'm*, wenn er andere Produkte erhält. So beschreibt er eine 
b I. c , S. 1U1 oben. 
2) ». c., s. h. . 
\ 3) 1. c., S. 171. 
4» Hierbei wird meine ll.. Mittheilung. diese Zeitschr.. Bd. XXV, 
K; 261. citirt.
        

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