Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Alloxurbasen des Harnes. II. Mittheilung
Person:
Krüger, Martin Georg Salomon
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17283/26/
langsam und unter Umführen eingetragen. Hierhei wird der 
llf't «1er Harnsäure, weicher mit den Alloxurbasen in Lösung 
gegangen war (vergl. oben), zerstört und innerhalb mehrerer 
Stunden scheidet sich beim Stehen in der Kalte sa luittrocknen Bohproduktes unter wenig Wasser mit Natron-- 
lauge, erwärmt, lost das freie Xanthin durch mehr Lauge, 
verdünnt aut 1>Q (tin. und behandelt die auf (iU° erwärmte 
Lösung wie oben. Heines salpetersaures Xanthin setzt sich 
als schweres Krystallpulver in aus Blättehen \ bestehenden 
Drusen ab. Zur Darstellung des freien Xanthins wird die um- 
moniakalische Lösung des Nitrates eingedampft, wobei sich die 
Buse in amorphen Krusten abseheidet. Das 1-Methylxanthin 
wird aus dem salpetersauren Filtrate vom Xanthinnitrat durch 
1 chcrsättigen mit Ammoniak und Eindampfen als atlasglänzende 
Masse, aus mikroskopischen Blättchen bestehend, erhalten.. I)er 
ll(*sl kann durch ammoniakalisohe Silberlösung oder als Kupier- 
oxydulverbindung gefällt werden. 
b) Hypomnthinfraction: Trennung von Epiguanin, 
Adenin, Hypoxanthin und Paraxanthin. Die salzsaure, 
vom Xanthin und seinen Homologen abtiltrirle Lösung scheidet 
aut Zusatz von Ammoniak in geringem Uebetschuss sofort das 
Lpigtianin in kleinen glänzenden Prismen aus. Das Filtrat 
wird durch Erhitzen vom Ammoniak befreit und die nicht zu 
'•niccntrirte Lösung in der Kälte vorsichtig mit 1,1 °;«iger 
Pikrinsäurelösung in geringem Feberschuss versetzt und das 
A den i n p i k rat sofort mit einer Saugvorrichtung abfiltrirt. 
Nachdem das mit Schwefelsäure versetzte Filtrat durch Aus- 
sidiütteln mit Benzol oder Toluol von überschüssiger Pikriie 
siuro beireit ist, wird die Gesammtmenge der noch vorhan¬ 
denen Basen durch ammoniakalische Silberlösung öder durch 
Kiiplersulfat und Bisulfit gefällt, der Niederschlag (lurch 
N h wefelwasserstoffgas zersetzt und die wässerige Lösung 
,i(T Basen eingedampft. Je 3 gr. des trocknen i Rückstandes 
weiden in 100 ccm. heisser verdünnter Salpetersäure 
i^B ccm. Wasser -j- 10 ccm. cone. 
rsäure i gi*
        

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